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Rendsburg Gemeinde steht hinter Kiesabbau
Lokales Rendsburg Gemeinde steht hinter Kiesabbau
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19:27 12.02.2019
Von Frank Scheer
Grevenkrugs Bürgermeister Klaus Gronau erläutert den Bürgern an einer Karte Details zur gewünschten Wohnbebauung, zu neuen Gewerbeflächen und zum Kiesabbau. Quelle: Frank Scheer
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Grevenkrug

Der Auftrag für eine städtebauliche Entwicklungsplanung mit Wohnen und Gewerbe ist an das Kieler Büro B2K für 4800 Euro vergeben worden. Das Büro Franke (ebenfalls Kiel) soll die notwendige Grünplanung für 3600 Euro erstellen. Seit Jahren sind in der 240 Einwohner zählenden Gemeinde nur vereinzelt Häuser gebaut worden. Wenn im Herbst die ersten Pläne vorliegen, will Bürgermeister Klaus Gronau diese mit den Bürgern bei einer Einwohnversammlung diskutieren.

Grevenkrug darf um 15 Prozent wachsen

Der alte Landesentwicklungsplan verhinderte das. Im Entwurf des neuen Plans wird der Ort an der ehemaligen B4 nun dem Ordnungsraum Kiel zugeordnet und eine deutlich größere Entwicklung von 15 Prozent in den nächsten zehn bis 15 Jahren zugestanden. Nach Berechnungen des Amts Bordesholm könnte die Gemeinde um 20 Wohneinheiten wachsen. Eine Einwohnerzahl von 300 ist dadurch wieder im Bereich des Möglichen.

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Gemeinde befürwortet Kiesabbau

Die Gemeinde befürwortet auch weiterhin, wie die Nachbargemeinde Schmalstede, den Kiesabbau auf einem 25 Hekar großen Bereich, der sich momentan noch im Landschaftsschutzgebiet Obere Eider befindet. Vor fünf Jahren hatte der Kreis einen Antrag der Firma Glindemann auf Auskiesung abgelehnt. Landrat Rolf-Oliver Schwemer stellte damals den den Schutz der Landschaft über die Rohstoffauskiesung. Im Herbst 2018 bestätigte die Behörde, dass die im Innenministerium angesiedelte Landesplanungsbehörde sich diesen Bereich durchaus als Abbaufläche im neuen Regionplan, der voraussichtlich ab 2020 gelten soll, vorstellen könnte.

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