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Rendsburg Kronshagen plant mit drei Standorten
Lokales Rendsburg Kronshagen plant mit drei Standorten
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07:58 28.09.2019
Von Florian Sötje
Eine Ladestation für Elektroautos mit zwei Ladepunkten, so wie hier an der Kieler Gutenbergstraße, soll in Kronshagen jeweils an Rathaus, Bürgerhaus und Sportzentrum entstehen. Quelle: Florian Sötje
Kronshagen

Fast wäre die frohe Botschaft nicht an die Öffentlichkeit gelangt: Die Errichtung einer E-Ladesäuleninfrastruktur für Pkw in Kronshagen stand auf der Tagesordnung des Verkehr- und Umweltausschusses - allerdings im nicht-öffentlichen Teil. Nach einer kurzen Diskussion stellte Robert Schall (SPD) den Antrag zu den grundsätzlichen Punkten des Vorhabens einen öffentlichen Tagesordnungspunkt abzuhalten. Die Mehrheit im Ausschuss votierte dafür. Die vertraglichen Details wurden im nicht-öffentlichen Teil besprochen.

Finanzielle Mittel von 38.500 Euro im Haushalt vorgesehen

38.500 Euro sollen für die ersten Schritte beim Aufbau einer Infrastruktur für Elektroladesäulen in Kronshagen in den Haushalt 2020 eingestellt werden. Die Wahl der Standorte leuchtet ein. Sowohl am Bürgerhaus als auch am Sportzentrum bietet sich das Aufladen des E-Vehikels während Veranstaltungen an. Der Parkplatz am Rathaus wird für Behördengänge oder den Einkauf in der gegenüberliegenden Ladenzeile genutzt. Wo die Säulen genau entstehen werden, sei noch nicht festgelegt, sagte Alexander Grams vom Bauamt auf Nachfrage. Das hänge auch von den technischen Möglichkeiten vor Ort ab.

Versorgungsbetriebe Kronshagen sind für Errichtung und Betrieb zuständig

Die Flächen für die Ladesäulen stellt in jedem Fall die Gemeinde zur Verfügung. Für die Einrichtung und den Betrieb der Anlagen sind die Versorgungsbetriebe Kronshagen (VBK) verantwortlich. Laut Matthias Clefsen, VBK-Vertriebsleiter, soll jede Station über zwei Normalladepunkte verfügen. An einem solchen Ladepunkt kann Strom mit einer Leistung von maximal 22 Kilowatt an ein Elektromobil übertragen werden. Das System läuft über Wechselstrom und einen Typ-2-Stecker. Die maximale Ladeleistung einer Säule beträgt 40 Kilowatt. Werden zwei Autos an einer Säule aufgeladen sorgt ein dynamisches Lastmanagement für die Verteilung des Stroms.

Ladeinfrastruktur im Kieler Umland sieht trübe aus

So funktionieren auch die meisten der mehr als 40 öffentlichen Ladestationen in Kiel. Dass in Kronshagen keine Insellösung entstehe, sei von Anfang an im Sinne der Politik gewesen, sagte Ausschussvorsitzender Rainer Dohmen (Grüne). Blickt man in das Umland der Landeshauptstadt, sieht es mit der Ergänzung der Kieler Infrastruktur noch recht trüb aus. Die Karte der Bundesnetzagentur für offiziell zugängliche Ladesäulen verzeichnet in Schwentinental einen Ladepunkt. In Flintbek betreiben die Kieler Stadtwerke eine Ladesäule.In Bordesholm unterhalten die dortigen Versorgungsbetriebe vier Standorte mit jeweils zwei Ladepunkten.

Schnelle Umsetzung in 2020 möglich

Ab wann die Kronshagener die öffentliche Infrastruktur in der Gemeinde nutzen können, ist noch nicht absehbar. Sofern die vorgesehenen finanziellen Mittel aber tatsächlich im Haushalt für 2020 landen, könnte es im kommenden Jahr nicht mehr lange dauern. "Wir gehen in dem Fall davon aus, dass wir das Vorhaben im nächsten Jahr schnell umsetzen können", sagte Alexander Grams vom Bauamt.

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