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Rendsburg Rumohr sagt Rasern den Kampf an
Lokales Rendsburg Rumohr sagt Rasern den Kampf an
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16:00 04.06.2019
Von Sorka Eixmann
Mit so einem Geschwindigkeitsmessgerät will man in Rumohr künftig die Raser stoppen.
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Rumohr

Bereits während der Sitzung des Bau-, Wege- und Umweltausschusses Anfang Mai war über die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel diskutiert worden, nun hatte Bürgermeister Thomas Langmaack (KWG) den Punkt ebenfalls auf der Tagesordnung.

Dazu Bauausschussvorsitzender Birger Sötje (KWG): "Laut unserern Bürgern sind besonders die Ortseingangsbereiche betroffen", erklärte er. „Wenn Autos von Schierensee oder Rotenhahn kommen, aber auch im Bereich Bornhorst, haben Eltern Angst um ihren Nachwuchs.“ Durch die Aufstellung des Messgerätes vom Amt Molfsee gab es die offizielle Bestätigung: "Die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass es stimmt."

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Kein Handlungsspielraum

Dabei handelt es sich bei den meisten Straßen nicht um Gemeindestraßen. Beispielsweise ist die L255 als Landesstraße nicht für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 Stundenkilometer vorgesehen. „Das wurde uns bereits über eine Verkehrsschau signalisiert.

Wir haben dort keinen Handlungsspielraum. Daher hat sich der Bauausschuss für die Anschaffung eines Geschwindigkeitsmessgerätes ausgesprochen“, betonte Sötje.

Das Gerät, das mit einer Solareinrichtung versehen ist, kostet derzeit rund 3800 Euro. Allerdings wusste Langmaack, dass es auch immer wieder Angebote gibt. "Besondere Rabatte werden gewährt, wenn mehrere Geräte angeschafft werden", erklärte der Bürgermeister. Und Amtsvorsteher Manfred Tank (gleichzeitig Bürgermeister der Gemeinde Mielkendorf), der Gast auf der Sitzung war, sagte: "Mielkendorf hat ebenfalls die Entscheidung gefällt, zwei solcher Geräte anzuschaffen. Vielleicht kann das Amt dann ja gemeinsam bestellen und einen Rabatt erhalten."

Vorerst nur ein Gerät

Sven Gähde (CDU) schlug vor, doch über eine Rabattierung über die Anschaffung von zwei oder mehreren Geräten nachzudenken. Das war dem Gremium in Rumohr doch zu viel. Einstimmig wurde vorerst über die Beschaffung einer Messtafel abgestimmt - allerdings bereits in diesem Jahr. "Als zweites Gerät können wir immer noch das vom Amt dazu nehmen", so Langmaack.

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Sorka Eixmann 04.06.2019
Beate König 04.06.2019
Beate König 04.06.2019
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