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20:07 19.12.2019
Von Beate König
Gelöster Schwung ist das Markenzeichen des Gospelchors "Come wanna sing". Quelle: Beate König
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Nortorf

Singende, mitklatschende und applaudierende Gottesdienstbesucher erlebte der Gospelchor „Come wanna sing“ bei seinem zweiten Konzert in der St.Martin Kirche in Nortorf. Der gelöste Schwung der lächelnden Sänger im bestens besuchten Adventsgottesdienst, den der Chor mit Vikar Lars Wüstefeld und Vikarin Fee Victoria Meyer-Himstedt gestaltete, steckte an.

Mit Schnipsen, Tanzen und Klatschen übertrugen die Sänger Begeisterung fürs Singen auf die  mit hunderten Gottesdienstebesuchern gefüllte St.-Martin-Kirche. Lächeln war dabei Programm. „Der Text muss eine Entsprechung im Körper finden“, erklärte Renate Henke eine der Gospelchor-Regeln. „Das ist Multitasking.“

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Angstfreies Singen im Gospelchor Nortorf

Das Konzept der Musikerin, die angstfreies Singen propagiert und den Chor mit positiven Rückmeldungen stärkt, macht seit März Furore. Auf die Frage, wer sich eine Solo-Partie zutraut, meldeten sich 20 der 80 Sängerinnen und Sänger bei Renate Henke. „Ich hatte mit ein, zwei Leuten gerechnet.“

Für Renate Henke hat bei „Come wanna sing“ die zweite Entwicklungsphase begonnen. 2020 ist im Januar ein Chorworkshop geplant, bei dem komplexere Gospels gelernt werden. Für Stimmansatz, Mundöffnung und Atemtechnik gibt es Extra-Stimmtraining. Im September ist eine zweitägige Chorfreizeit in Leck geplant.
Die Gruppendynamik stimmt. Die Sänger wachsen zur Klangeinheit zusammen. „Wir verlassen uns aufeinander, vertrauen uns“, erklärt Sängerin Hildburg Kowalski (61). Wie mit Spinnenfäden zu einem Netz verbunden seien die Einzelnen, ergänzt Pari Susann Mohr (45).

Die Gemeinschaft strahlt Harmonie aus

Einmal im Monat ist abends Treff. „Dann tauschen wir uns aus“, berichtet Sängerin Manu Wendeborn (51) nach im Markushaus, bei Stollen, Zimtsternen und einer Tasse Kaffee. Die gute Stimmung vom Auftritt klingt im Raum nach, die  Gemeinschaft strahlt Harmonie aus.

Motive zum Einsteigen und Bleiben? „Ich hab mir in der Kur vorgenommen, dass ich weiter singe“, erzählt Manu Wendeborn. Die Ankündigung in der Zeitung passte perfekt. Sie schätzt die Zufriedenheit, die sie von jeder Probe mit nach Hause nimmt. „Selbst, wenn ich vorher nicht gut drauf war.“

Pari Susann Mohr (45) reist zu den Proben mehr als 70 Kilometer aus Kiel an. Sie hatte Gesangsunterricht und kennt andere Chöre. „Es ist ein innerliches Sprühen“, das erlebt sie bei „Come wanna sing“ erstmals. Chorleiterin Renate Henke verströmt ansteckende Begeisterung. Zuhause üben die Sängerinnen freiwillig Melodien, um gut vorbereitet zu sein.

Gospelchor „Come wanna sing“ nimmt weitere Sänger auf

„Singen ist für mich Therapie für mein Asthma“, sagt Marita Ulrich aus Nortorf. Zuhören führte bei Sängerin Liesa Kahl zu einem Exkurs an die Nähmaschine: Nach einer Probe im kühlen Kirchenraum nähte sie für frierende Mitsänger Stulpen in Chorfarben. „Wenn die Hände warm sind, ist der Körper warm.“

Der Chor probt seit einem Wasserschaden im angestammten Probenraum in der Alten Mühle im Saal der Gaststätte Ritzebüttel. „Das ist ein phänomenaler Klangraum, wie geschaffen für Chorgesang“, sagt Chorleiterin Renate Henke. Im Saal ist noch Platz. „Jeder ist willkommen“, wirbt Renate Henke.
Gospelchor „Come wanna sing“, dienstags, 19.30 bis 21.15 Uhr, Gasthof Ritzebüttel, Rendsburger Straße 11, Nortorf, Tel. 0160/5686005.

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