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Rendsburg 200 Filme warten auf die Vorjury
Lokales Rendsburg 200 Filme warten auf die Vorjury
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00:31 20.03.2015
Von Christoph Rohde
Maike Juraschka und Markus Behrens von Green Screen sichten die eingesandten Wettbewerbsfilme für das Festival 2015. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

Die Einreichgebühr war von 25 auf 40 Euro erhöht worden und erstmals wurde auch die Auswahl der Kategorie kostenpflichtig (fünf Euro). Die Hoffnung dahinter: „Wir wollten weniger Masse und mehr Klasse in der Vorauswahl“, sagt Festival-Mitarbeiterin Maike Juraschka. Die Filmemacher sollten sich bewusst für einen Film entscheiden. Denn zuletzt war die Vorjury mit der Menge der eingesandten Filme an ihre Seh-Grenzen gestoßen.

Die Bandbreite ist nach wie vor groß: Aus der ganzen Welt trafen Produktionen in Eckernförde ein. Aus Shanghai, aus Korea, aus West-Papua und aus Madagaskar. „Green Screen ist international bekannt“, sagt Juraschka. Und im deutschsprachigen Raum ist das Festival längst etabliert. „Alle Naturfilmredaktionen der großen TV-Sender beteiligen sich mit Filmen“, sagt Geschäftsführer Markus Behrens. Der NDR hat gleich zehn Filme seiner neuen Amerika-Serie eingereicht. Hinzu kommen künstlerische Naturfilme, die nicht im Fernsehen gezeigt werden.

Ob Wildes Brasilien, Bali oder der Planet der Papageien – die Natur der Welt wird vom 10. bis 14. September zu Gast auf den Leinwänden im Ostseebad sein. Auch kritische Streifen sind dabei, die sich etwa mit dem drängenden Problem des Bienensterbens im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Giften auseinandersetzen. Erstmals in diesem Jahr ist die Kategorie „Wildes Schleswig-Holstein“ vertreten, zu der allerdings erst eine Handvoll Beiträge eintraf. Jugendfilme zum Thema sind noch willkommen.

Auf die Jury kommt Anfang Mai die herausfordernde Aufgabe der Vorauswahl zu. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern von Green Sheep TV, der Naturfilmredaktion des Bayerischen Rundfunks, einem Filmemacher, einem Postproduktions-Künstler, einer Wissenschaftsredakteurin des Hamburger Abendblatts sowie Michael Packschies vom Green-Screen-Förderverein.

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