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Rendsburg Kritik an Windparkplänen für Bondenholz
Lokales Rendsburg Kritik an Windparkplänen für Bondenholz
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20:00 28.11.2018
Von Sven Tietgen
Kritische Nachfragen zur Genehmigung der Vorrangsflächen stellte Klaus Göttsche-Götze. Quelle: Sven Tietgen
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Groß Buchwald

Die Gemeindevertretung verzichtet auf eine Stellungnahme für die beiden Windvorrangflächen, die im Regionalplan-Entwurf auf Gemeindegebiet ausgewiesen sind. Bürgermeister Holger Gränert (CDU) und sein Stellvertreter Henning Thomsen (FWG) erinnerten daran, dass die Gemeinde bereits im Mai 2017 eine Stellungnahme abgegeben hätte. Zudem seien die Einflussmöglichkeiten der Kommunen sehr gering, nur in einem städtebaulichen Vertrag kann an Stellschrauben gedreht werden.

Die 50 Zuhörer im Bürgerhaus reagierten darauf mit Unverständnis, Bedauern und Kritik, gefordert wurde eine Positionierung für oder gegen Windkraftanlagen im Ort. Investor Torsten Levsen machte deutlich, dass sein Unternehmen das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Dorf realisieren will.

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Möglich seien auf der 108 Hektar großen Fläche, die jeweils 1000 Meter von den Ortslagen von Groß Buchwald und Negenharrie entfernt sind, auch Windenergieanlagen mit 150 Metern Gesamthöhe. Die 200-Meter-Versionen sind aber wirtschaftlicher, führte der Vorstandsvorsitzende der in Sehestedt ansässigen Firma aus. Für Ausgleichsmaßnahmen würde der Betreiber bis zu 300.000 Euro pro Windmühle investieren.

Mehrere Zuhörer befürchten Schäden an der reichen Vogelwelt, viele Kraniche, Seeadler, Milane und andere Greifvögel sind in der betroffenen Region heimisch. Der Investor sprach dagegen von Erfahrungen bei anderen Windparks mit Rotmilan-Populationen, wo die unter Schutz stehenden Raubvögel seit fünf Jahren keine Einbußen erleiden. Der Windpark werde auf jeden Fall kommen, sagte Levsen. Als Baubeginn wird 2020 angepeilt.

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