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Rendsburg Neuer Wagen für Feuerwehr
Lokales Rendsburg Neuer Wagen für Feuerwehr
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20:00 13.06.2019
Von Beate König
Emkendorf öffnete sein Gerätehaus und stellte seiner Nachbargemeinde sofort ein Löschfahrzeug leihweise zur Verfügung. Quelle: Beate König
Groß Vollstedt

„Das Wichtigste ist, dass die beiden Feuerwehrkameraden, die beim Unfall am 10. Mai im Löschfahrzeug saßen, nur leicht verletzt wurden“, betonte Bürgermeister Thorsten Ladewig in der Gemeindevertretersitzung. Dort wurden der Feuerwehrbedarfsplan und die Neuanschaffung eines Löschfahrzeugs LF10/6 beschlossen.

Das Feuerwehrgerätehaus steht seit dem Unglück nicht leer. Die Gemeinden Emkendorf und Bredenbek boten der Groß Vollstedter Wehr Leihfahrzeuge an.
Die Emkendorfer liehen sofort ein Löschfahrzeug des Typs LF8 aus. „Wir müssen jetzt immer mit der Emkendorfern ausrücken. Die Ausrüstung auf dem Fahrzeug wird immer gebraucht“, erklärte Ladewig.

Die Gemeinde Bredenbek bot ein 26 Jahre altes Löschfahrzeug als Übergangslösung an. Die Gemeinde Groß Vollstedt ist während des Ausleihens für Steuer, Versicherung, Unterhalt und Reparaturen zuständig. „Miete müssen wir nicht zahlen.“ Das Fahrzeug ähnle dem 25 Jahre alten Unfall-Fahrzeug aus Groß Vollstedt.

Die Gemeinde brauchte einen Feuerwehrbedarfsplan

Um Fördermittel vom Kreis für ein neues Löschfahrzeug beantragen zu können, muss die Gemeinde einen gültigen Feuerwehrbedarfsplan vorlegen. Den hatte Groß Vollstedt bislang nicht. Um noch in diesem Jahr Fördermittel beantragen zu können, sei schnelles Handeln nötig gewesen, erläuterte Ladewig.
Unter Zeitdruck erarbeiteten die Wehrführung, der Amtswehrführer Dirk Arendt und Bürgermeister Ladewig kurzfristig den Bedarfsplan nach einem vom Kreis akzeptierten Muster der Landesfeuerwehrschule. Mit dem Plan wurde ermittelt, dass die Gemeinde ein Löschfahrzeug LF10/6 benötigt, um Brandschutz gewährleisten zu können.

Laut Feuerwehrbedarfsplan wird ein LF 10 gebraucht

Der Förder-Antrag für ein LF 10/6 liege bereits beim Kreis, der bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt. Das Beratungsbüro für die Beschaffung von Sonderfahrzeugen (Sofah) in Gnutz, das auf rechtskonforme europaweite Ausschreibungen und Leistungsverzeichnisse spezialisiert ist, wurde mit der Ausschreibung beauftragt.

Petra Henningsen, stellvertretende Wehrführerin, rechnet nach der Entscheidung der Gemeindevertretung über eingegangene Fahrzeug-Angebot mit einer Lieferfrist von eineinhalb bis zwei Jahren. Schon jetzt ist klar, dass Feuerwehrleute ein zusätzliches Fahrtraining brauchen werden. Die Gemeinde wird ein Rettungswegekonzept erarbeiten,

Feuerwehrbezirksfest wird wie geplant gefeiert

Trotz des Unglücks plant die Freiwillige Feuerwehr mit den 37 Aktiven wie angekündigt das Feuerbezirksfest am Sonnabend, 29. Juni. „Das sind alles Profis bei der Wehr, die können damit umgehen“, sagte Bürgermeister Thorsten Ladewig anerkennend.

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