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Rendsburg Hobbyangler spüren den Klimawandel
Lokales Rendsburg Hobbyangler spüren den Klimawandel
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07:39 10.02.2020
Von Hans-Jürgen Jensen
Trotz der Sturmwarnung war bei der Norddeutschen Anglerbörse in der Nordmarkhalle am Sonntag der Andrang groß. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
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Rendsburg

Die Verkaufsstände verteilten sich auf zwei Stockwerke. Nur wenige Lücken gab es. „Das liegt wohl an der Sturmwarnung“, sagte ein Händler am Sonntag. Von den angekündigten Orkanböen ließen die Besucher sich gestern offenbar nicht beeindrucken. Schon kurz nach Öffnung der Halle am Vormittag waren die besten Parkplätze auf dem angrenzenden Willy-Brandt-Platz belegt, bildeten sich Schlangen vor den Kassen, füllten sich die Gänge zwischen den Ständen, zückten Besucher ihre Geldbörsen.

Steigende Temperaturen beeinflussen den Fang

„Wer angeln will, muss dem Wetter trotzen können“, sagte Heiner Mohr, der seit Jahren auf Zander, Hering, Barsch geht. Mal an der Schlei, mal am Nord-Ostsee-Kanal und an der Eider. Diesmal war der Pensionär auf der Suche nach wärmender Kleidung. „Wenn man so lange sitzt, wird es doch kalt.“ Aber nicht so kalt wie früher. Der Klimawandel bestimmte auch die Gespräche der Hobbyangler bei der Börse. Das Wasser in Eider und Nord-Ostsee-Kanal ist wärmer. „Das ist schon ungewöhnlich“, meinte ein Rendsburger. Und es bleibe nicht folgenlos: „Mitte April waren letztes Jahr die Heringe schon weg.“ Diese Saison werde kaum besser.

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