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Rendsburg Die Sanierung geht zügig voran
Lokales Rendsburg Die Sanierung geht zügig voran
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15:14 24.07.2019
Von Sven Janssen
Im Lehrerzimmer wird vom Boden bis zur Decke alles neu gemacht. Thies Petersen (links) und Auszubildender Kevin Fröhlich verlegen die Elektroleitungen in Wand und Decke. Quelle: Sven Janssen
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„Ich bin begeistert, dass die Arbeiten so zügig vorangehen und wir so viel schon erledigen können“, sagt Bürgermeisterin Petra Paulsen. Für die Komplettsanierung mit einem Investitionsvolumen von rund 1,5 Millionen Euro hat sich die Gemeinde auf Fördermittel beworben, war aber gegen andere Projekte gescheitert.

Lediglich im Bereich Sanitär wurde eine Förderung von 75 Prozent zugesagt, im Bereich der Akustikmaßnahmen soll es 50 Prozent geben. Insgesamt dürfte die Gemeinde dafür etwa knapp 80 000 Euro bekommen.

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Gesamtsanierung muss auf mehrere Jahre verteilt werden

Da die Fördergelder nur gezahlt werden, wenn die Arbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, fiel in den Sommerferien der Startschuss. „Alles was zusätzlich noch gemacht werden muss, haben wir so geplant, dass wir Dinge nicht zweimal anfassen müssen“, erklärte Paulsen. 200 000 Euro Eigenanteil stemme die Gemeinde in diesem Jahr für die wichtigsten Maßnahmen, der Rest der Sanierung müsse aus finanziellen Gründen auf die kommenden Jahre verteilt werden.

Mehr Schallschutz für besseres Lernen

Gut 116 000 Euro werden für den Schallschutz ausgegeben. „Vier Klassenräume haben wir schon länger mit Akustikdecken ausgestattet und damit super Erfahrungen gemacht“, so Paulsen. In den Klassen sei es nicht nur ruhiger geworden, die Lehrer hätten auch beobachtet, dass die Kinder viel konzentrierter Arbeiten konnten.

Wegen der guten Erfahrungen würden jetzt die restlichen Klassen, die OGS und der Computerraum entsprechend ausgestattet. Für 44 000 Euro werde dort und auf den Fluren dann auch LED-Beleuchtung installiert. Zusätzlich werden alle Räume mit Netzwerkanschlüssen ausgestattet.

Bessere Arbeitsbedingungen für die Lehrer

Eine große Baustelle ist auch das Lehrerzimmer, das für rund 37 000 Euro vom Boden bis zur Decke saniert wird, inklusive neuer Möbel und einer Teeküche. Für das Lehrer-WC sowie eine barrierefreie Toilette sind zusätzlich 24 000 Euro eingeplant. Die Teildachsanierung über dem Lehrerzimmer soll weitere 12 000 Euro kosten.

Die Sanierung der Heizungsleitungen kostet 15 000 Euro. Noch einmal die gleiche Summe wird für die Installation von Rauchmeldern und Notausgangsbeleuchtung sowie Anti-Panik-Schlössern an den Klassenräumen und Drehsperren an den Fenstern veranschlagt.

Zum Schulbeginn ist alles fertig

„Die Handwerker der verschiedenen Unternehmen arbeiten so gut zusammen, dass wir dem Zeitplan schon voraus sind. Bis zum Ferienende werden alle Arbeiten abgeschlossen sein“, sagt Architekt Hauke Mengel.

Zusätzlich hat die Gemeinde noch 18 000 Euro in ihre Sportanlagen an der Schule investiert. Neben der Aufarbeitung des B-Platzes (7200 Euro) wurden die Tartanbahn repariert (6800 Euro) und die Sprunganlage auf Vordermann gebracht (4000).

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