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Rendsburg Der Zaun soll fallen
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19:57 10.02.2017
Von Sven Janssen
Gemeindebeschluss: Die Brüder-Grimm-Schule in Kronshagen soll mit der Nachbarschule fusionieren. Quelle: Sven Janssen
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Kronshagen

Dort wird der Antrag jetzt geprüft und eine Stellungnahme des Kreiselternbeirates eingeholt. Stimmt das Ministerium zu, soll das eigentliche Fusionsverfahren unverzüglich starten.

„Ich zweifle nicht daran, dass das Ministerium dem Antrag der Gemeinde stattgeben würde“, sagte Hans-Hermann Dube, Leiter der Schulaufsicht des Bildungsministeriums, schon bei einer Diskussionsveranstaltung im November vergangenen Jahres, bei der er auch den Ablauf des Fusionsverfahrens vorstellte.

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Das Heft des Handelns halte das Ministerium für das Verfahren in der Hand. „Wir sorgen dafür, dass der gesamte Prozess koordiniert wird. Dazu würde neben Gesprächen mit den Schulleitern und den Kollegien auch die Zusammenführung von Abläufen gehören. „Die Schulen bekommen einen Berater vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) oder vom freien Markt an die Seite, der sie in allen Fragen unterstützt.“ Auch die Eltern würden über die Elternbeiräte mit in den gesamten Prozess der Zusammenlegung eingebunden werden.

Eltern und Lehrer sollen beteiligt werden

Was die räumliche Situation betrifft und damit die tatsächliche Nutzung der beiden Schulgebäude, liege die Entscheidung bei der Gemeinde. „Dafür wollen wir vernünftige Wege finden“, sagte Bürgermeister Ingo Sander. Man werde nicht erst 2018/19 in den Diskussionsprozess eintreten, sondern gleich nach der Entscheidung des Bildungsministeriums loslegen. 15000 Euro hat die Gemeinde bereits im Haushalt zur Verfügung gestellt, um externe Beratung in Anspruch nehmen zu können.

„Die einzelnen Themenbereiche sollen in Arbeitsgruppen besprochen werden, an denen auch die Eltern und Lehrer der Schulen beteiligt sind“, blickte Sander nach vorn. Ziel sei es, gemeinsam eine neue Schule zu kreieren und die beste Lösung für diese Schule zu finden. Transparenz auf dem Weg dahin sei besonders wichtig.

„Eine Fusion kann schnell gehen, aber auch Jahre dauern“, erklärte Dube den zeitlichen Ablauf. Das sei im Wesentlichen auch von der Motivation und der Unterstützung aller Beteiligten abhängig. Erste Schritte wären sicherlich die Abschaffung des Zaunes zwischen den Schulen und die Angleichung der Unterrichts- und Pausenzeiten. Ebenso müsse über Raum- und Gebäudenutzung gesprochen werden, Unterrichtskonzepte abgestimmt und die bislang zwei Kollegien zusammengeführt werden.

„Wir werden den Prozess wohlwollend begleiten und unterstützen wo wir können“, sagte Bürgermeister Sander. Sein Wunsch sei es, dass die Zeit bis zum beantragten Fusionstermin im Sommer 2018/19 gut genutzt werde und bis dahin alle großen Baustellen beseitigt seien.

Der von den Grünen gewünschte Bürgerentscheid zur Bebauung des Veranstaltungsplatzes an der Landesstraße 318 wird wohl erst mit der Bundestagswahl am 24. September über die Bühne gehen. Für die Gemeinde heißt das, dass viele Planungsschritte weitere sechs Monate auf Eis liegen.

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