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Rendsburg 40 Jahre aktiv für den Gemeindeboten
Lokales Rendsburg 40 Jahre aktiv für den Gemeindeboten
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20:00 24.07.2019
Von Sorka Eixmann
40 Jahre lang hat Heinz Kühl ehrenamtlich für den Gemeindeboten in Flintbek gearbeitet. Quelle: Sorka Eixmann
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Flintbek

Auch wenn der 73-Jährige schon seit vier Jahrzehnten dabei ist, der Gemeindebote an sich ist tatsächlich noch älter: "Die Premieren-Ausgabe erschien im Juli 1965", weiß Kühl, der selbst 1973 nach Flintbek zog. Sechs Jahre später wollte er sich in der Gemeinde engagieren - und so kam er zur Redaktion. "Damals wurde man noch durch die Gemeindevertretung in den Redaktionsausschuss gewählt."

Anfangs war der Bote zwölf Seiten dick und bestand aus relativ dünnem Papier. "Fotos gab es eigentlich nur in schwarz-weiß. Das hat sich längst geändert", sagt Kühl. "Dann waren wir jahrelang auf einem Level von 30 bis 35 Seite. Inzwischen sind es häufig bis zu 100 Seiten, die wir pro Ausgabe fertig machen", sagt Kühl. Vieles ist also neu, aber einiges hatte auch Bestand: "Der Gemeindebote ist ein kommunales Mitteilungsblatt, das alles zwei Monate an die Haushalte von Flintbek kostenlos verteilt wird." Selbst der Druckerei hielt man die Treue, seit Beginn ist die Druckerei Schmidt und Klaunig zuständig für den Gemeindeboten.

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Struktur in die Beiträge bringen

"Am Anfang lag die Anzeigenakquise in der Hand der Redaktion. Seit 1999 kümmert sich die Firma Schmidt & Klaunig um diese Aufgabe, denn das war im Ehrenamt nicht mehr zu schaffen“, erinnert sich Kühl. Die wichtigste Ausgabe: "Struktur in die Beiträge bringen, die uns von den Vereinen und Verbänden zugesendet werden." 

Dabei sei das Korrektur-Lesen ebenfalls wichtig. "Wir müssen kürzen, redigieren und manchmal auch etwas korrigieren", erklärt Kühl, der viele Jahre mit Mitstreitern wie Uwe Volquardsen, Heidemarie Florinski, Rolf Koschel, Boris Pawlowski oder auch Thomas Praefcke gemeinsam gearbeitet hat. "Die Redaktionsleitung hat Michael Sellhoff übernommen."

Die Redaktion habe immer versucht, unpolitisch zu sein

Für Heinz Kühl stand immer fest: "Ich habe Vereine, Verbände und Institutionen immer aufgefordert, etwas zu schreiben für den Gemeindeboten, denn nur dann werden sie in der Gemeinde wahrgenommen." Die Redaktion habe immer versucht, unpolitisch zu sein.

Neben den "normalen" Aufgaben wie Korrektur hat Kühl ab und zu auch mal redaktionelle Arbeiten übernommen. "Der eine oder andere Bericht oder auch mal ein Interview stammen aus meiner Feder", betont er. Für ihn steht fest: "Die Arbeit hat immer viel Spaß gemacht. Man war immer als erster informiert, man hatte einen richtigen Wissensvorsprung." 

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