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Rendsburg Erfolg mit Patronenhülsen und Glühbirnen
Lokales Rendsburg Erfolg mit Patronenhülsen und Glühbirnen
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12:11 06.12.2017
Von Hans-Jürgen Jensen
Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg

Sie sind ganz normale Teenager, besuchen die zehnte und elfte Klassenstufe des Helene-Lange-Gymnasiums (Hela). Mattes Hinrichsen, Mo Nommensen, Nico Hinz, Charlotte Höft und Niclas Gutschmidt treffen sich in ihrer Freizeit nicht nur zum Quatschen, die 16 und 17 Jahre alten Gymnasiasten brüten nach der Schule auch gemeinsam mit 20 Mitschülern über ihren Geschäftsideen. Die einen nennen ihre Schülerfirma "glarx" und haben Glühbirnen zu Petroleumlampen umgebaut, die anderen nennen ihr Unternehmen "Re-a-life" und haben aus entschärften Patronenhülsen Schlüsselanhänger gebastelt.

Sie haben Patronenhülsen in Schlüsselanhänger umgewandelt: Charlotte Höft (v.l.), Nico Hinz und Niclas Gutschmidt. Quelle: Hans Jürgen Jensen

Marktforschung beim Basar

"Wir sind wirklich eine Firma, die Geschäfte abwickelt", sagt Mo Nommensen. Das heißt: Die Schüler stellen die Produkte tatsächlich her und verkaufen sie. Nico Hinz: "Wir machen das in Handarbeit." Die Einnahmen sind "wirkliches Geld". Beim Schulbasar haben die Gymnasiasten vor wenigen Tagen ihre Produkte erstmals angeboten und gut verkauft. Mo Nommensen: "Wir haben unsere Ziele erreicht." Der Basar diente auch der Marktforschung, erklärt Susanne Mikolajzyk, die Referendarin begleitet die Firmen seit der Gründung im September. Jetzt wollen die Schüler ihre Produkte weiter verkaufen, etwa auf Weihnachtsmärkten.

Ein Angebot des Instituts der deutschen Wirtschaft

Das Institut der deutschen Wirtschaft bietet das Konzept der Schülerfirmen bundesweit seit  23 Jahren an. Die jungen Menschen sollen die Grundprinzipien wirtschaftlichen Handelns kennen lernen und eigene Geschäftsideen entwickeln. Hela-Gymnasiast Mo Nommensen von der Firma "glarx": "Es ist ein Projekt, bei dem wir an uns selbst wachsen können." Nico Hinz von "Re-a-life": "Man sieht Erfolge. Es ist real."

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