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Rendsburg Hoffnung auf Licht aus Korea
Lokales Rendsburg Hoffnung auf Licht aus Korea
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15:23 21.03.2013
Von Hans-Jürgen Jensen
Der Sehestedter Künstler Wolfgang Gramm ist Erfinder und Geschäftsführer der NordArt. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Büdelsdorf.

Wolfgang Gramm hofft auf das Außergewöhnliche. Räumliche Lichtinstallationen von Künstlern aus Korea und dem Baltikum wären das. Sie will der Geschäftsführer der NordArt den Besuchern zeigen. „Das sind herausragende Arbeiten.“ Aber kommen sie auch? „Transport und Aufbau sind schwierig.“ Die NordArt braucht die verbindliche Zusage. „Wir warten auf die Rückmeldung der Künstler.“

Jeder vierte bisher für die NordArt ausgewählte Künstler kommt aus Deutschland. Zehn aus Schleswig-Holstein. Der Bildhauer Jörg Plickat aus Bredenbek, sein Kollege Jo Kley aus Kiel, der realistische Maler Kurt Haug aus Eckernförde, sein Kollege Bernd Koether aus Reinbek, der Fotograf Dietrich Habbe aus Flintbek, die Grafikerin Kirstin Grothe aus Neumünster zum Beispiel. Internationale Künstler kommen aus Argentinien, Chile, China, Israel und Rußland unter anderem.

Schwerpunkt der diesjährigen NordArt sind die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Welche Künstler sie vertreten, ist noch nicht entschieden, sagt Gramm. Die Auswahl treffe die NordArt mit den Kultusministerien dieser Länder. Er rechne mit bis zu 30 Künstlern aus dem Baltikum.

Unterdessen rechnet die NordArt wieder mit Zulauf von Besuchern des SHMF. So probt deren Orchester- und Chorakademie in der benachbarten Thormannhalle. Wie viele Proben es dieses Jahr sein werden, kann SHMF-Sprecherin Julia Mirow derzeit nicht sagen. Die Frage nach der Zahl der Besucher im vergangenen Jahr beantwortete sie  nicht. Insgesamt gab es nach Angaben der NordArt 2012 rund 60 Proben und drei Konzerte in der Thormannhalle.

Sicher ist indes, dass die jungen Künstler der SHMF-Orchester- und Chorakademie dieses Jahr wieder kommen. Sie wohnen von Anfang Juli bis Ende August wieder im Rendsburger Nordkolleg, sagt dessen Geschäftsführer Guido Froese. Auch für das kommende Jahr habe sich Orchesterakademie mit 130 Musikern und Begleitern angekündigt. Die Chorakademie wird es indes ab 2014 nicht mehr geben.

Im vergangenen Jahr kamen rund 60000 Besucher zur NordArt, sagt ihre Marketingchefin Inga Aru. 12000 davon waren Besucher der SHMF-Proben, schätzt sie. „Da waren Leute dabei, die sonst nie etwas über die NordArt gehört haben.“ NordArt und SHMF-Akademieproben –- „ich denke, das ist eine wunderbare Synergie“, sagt NordArt-Geschäftsführer Wolfgang Gramm.

Mehr Informationen über die NordArt gibt es hier.