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Rendsburg Hohe Nachfrage beim Thema Pflege
Lokales Rendsburg Hohe Nachfrage beim Thema Pflege
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07:00 22.08.2018
Von Frank Scheer
Katrin Michel (links) und Marion Janser von der Diakonie Altholstein können ihr Angebot erweitern. Quelle: Frank Scheer
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Bordesholm

Von 2016 zu 2017 hat sich die Anzahl der Beratungsgespräche von 40 auf 98 mehr als verdoppelt. Zudem werden auch verstärkt Informationen abgefragt. 135 Personen haben diesen Service genutzt. Im Vorjahreszeitraum waren es 60. Um diesem steigenden Bedarf gerecht zu werden, ist die Stelle von Katrin Michel von 20 auf 25 Wochenstunden erhöht worden.

"Beratungsstelle hat sich in den Köpfen etabliert"

„Wir schätzen die Arbeit der Diakonie sehr, den Bürgern ist sie wichtig und das Angebot wird als notwendig erachtet“, betonte Amtsdirektor Heinrich Lembrecht. In den letzten Jahren habe sich gezeigt, dass die Anforderungen in der Sozialberatung vielschichtiger geworden und mit 20 Stunden kaum mehr zu realisieren seien. Den verstärkten Zulauf erklärte er so: „Die Beratungsstelle hat sich in den Köpfen etabliert. Zudem gibt es durch den sozialen runden Tisch eine stark ausgeprägte Netzwerkarbeit in der Region Bordesholm.“

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Steigenden Fallzahlen gerecht werden

Bereits 2017 und im Frühjahr dieses Jahres hatte die Diakonie Altholstein darauf hingewiesen, dass angesichts der weiter steigenden Fallzahlen im Bereich der Sozialberatung für die Wahrnehmung anderer Aufgaben wie psychosozialer Beratung, Frauenhilfe und die Verzahnung von anderen Netzwerken kaum mehr Zeit bleibt. Christine Noack, bei der Diakonie für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, freute die Entscheidung. „Das ist ein Angleich an die tatsächlichen Stunden.“

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