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Rendsburg Museumsflugzeug JU-52 schwebt flügellos
Lokales Rendsburg Museumsflugzeug JU-52 schwebt flügellos
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15:40 06.05.2019
Von Hans-Jürgen Jensen
Noch einmal schwebt der Rumpf des Museumsflugzeugs am Haken eines Krans. Ein Tieflader bringt ihn nach Möchengladbach. Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Alt Duvenstedt

44 Jahre lang stand die JU-52 vor der Kaserne am Rand von Alt Duvenstedt, die nach dem Ingenieur Hugo Junkers benannt ist. Ihren Platz auf der Wiese vor dem Offiziersheim gibt sie jetzt auf, weil das Lufttransportgeschwader (LTG) 63 im benachbarten Hohn im Jahr 2021 aufgelöst wird. In der Kaserne sind Soldaten und zivile Mitarbeiter des LTG untergebracht.

Das Flugzeug geht als Leihgabe an den Verein historischer Luftfahrzeuge in Mönchengladbach. Der Abschied von der JU-52 "ist auf der einen Seite traurig", sagt Alexander Peters, der Sprecher des LTG 63.

Verein restauriert JU-52

Peters weiter: "Auf der anderen Seite wissen wir, dass ein Flugzeug leidet, wenn es auf einem Sockel steht. Nun sind wir froh, dass die JU-52 komplett restauriert wird. Das hat uns der Verein versprochen. Nächstes Jahr fahren wir nach Mönchengladbach und schauen uns das an."

Die JU-52 war ein Geschenk der portugiesischen Luftwaffe. Für diese flog die Maschine bis zum Jahr 1957, sagt LTG-Sprecher Peters. Das Flugzeug wurde 1944 in Paris gebaut. Es war im Jahr darauf die erste Maschine die aus der befreiten französischen Hauptstadt flog.

Museumsflugzeug ist Leihgabe

Die JU-52 ist nun eine Leihgabe an den "Verein für historische Luftfahrzeuge". Die deutsche Luftwaffe habe mit den Mönchengladbachern extra einen entsprechenden Vertrag geschlossen, erklärt LTG-Sprecher Peters.

Mitarbeiter des Düsseldorfer Flughafen gründeten den Mönchengladbacher Verein. Sie wollten verhindern, dass eine andere JU-52 in der Schrottpresse endet. Die historische Maschine stand von 1976 bis 1991 auf der Besucherterrasse des  Flughafens und verwitterte langsam. Der Verein restaurierte die Maschine und machte sie wieder flugfähig. Eine Firma aus der Schweiz bot kommerzielle Rundflüge an, stellte diese aber ein.

Hohner JU-52 wird nicht mehr fliegen

Denn das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt entzog die entsprechende Genehmigung aus Sicherheitsgründen. Die Behörde reagierte damit auf den Absturz einer JU-52 im schweizerischen Kanton Graubünden, bei dem im August 2018 alle 17 Passagiere und drei Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Unter Auflagen gestattete das Bundesamt jedoch private Rundflüge für den Mönchengladbacher Verein mit seiner Maschine.

Der Mönchengladbacher Verein bemühe sich um eine neue Lizenz, erklärte LTG-Sprecher Peters. Die Hohner JU-52 werde aber nicht mehr fliegen.

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