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Rendsburg Tiefbau ist fertig - Saison startet
Lokales Rendsburg Tiefbau ist fertig - Saison startet
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06:45 28.03.2018
Drei Männer und ein Trecker: Vor der 70 mal 70 Meter großen Baugrube im Freilichtmuseum Molfsee präsentieren (von links) Museumsdirektor Wolfgang Rüther, der kaufmännische Geschäftsführer der Stiftung Guido Wendt und der Vorsitzende des Fördervereins Utz Schliesky den neuen Fendt-Trecker für die Museumsbahn. Quelle: Sorka Eixmann
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Molfsee

Dafür wurde in den vergangenen Wochen viel gearbeitet. „Unser neues Jahresprogramm steht, die landschaftspflegerischen Maßnahmen sind abgeschlossen“, berichtete Museumsleiter Dr. Wolfgang Rüther. Genau die waren auch wichtig – unter anderem für die Häuser. „Die Reetdachhäuser leiden massiv unter Schatten und Nässe. Denn wenn dort keine Sonne mehr ran kommt, können sie nicht vernünftig trocknen“, erklärte Rüther.

Ende April öffnet der Gärtnermarkt

Neben vielen großen Veranstaltungen wie dem Gärtnermarkt Ende April oder dem mehrtägigen Herbstmarkt steht für Rüther eines im Vordergrund: „Wir wollen jedes Wochenende eine Veranstaltung anbieten. Nicht nur große“, betonte er. Verlässlich solle es künftig jeden Sonntag um 14 Uhr eine Sonderführung geben. „Die ist immer kostenlos.“ Apropos Kosten: Der Eintrittspreis bleibt stabil bei 8 Euro für Erwachsene.

Auf dem Parkplätzen wird es eng

Auch der kaufmännische Geschäftsführer der Stiftung, Guido Wendt, hatte gute Nachrichten im Gepäck. „Aufgrund des schlechten Wetters sind wir zwar drei Wochen im Verzug, aber das werden wir ganz sicher aufholen.“ Der Hochbau – zwei neue „Scheunen“ mit Dächern aus Cortenstahl in Edelrostoptik und rund 1350 Quadratmetern Ausstellungsfläche im Untergeschoss – soll im November 2020 fertig sein. „Bis dahin wird es noch ein bisschen kompliziert, was das Parken angeht“, so Wendt. Während der Bauphase sei der Parkplatz verkleinert, 53 Parkplätze werden vor dem Torhaus angelegt, 96 Plätze zwischen dem Drathenhof und der Sommergaststätte. „Die werden nach der Bauphase zurückgebaut.“

Viel Unterstützung kommt auch vom Förderverein des Museums. Vorsitzender Utz Schliesky hatte ein weiteres Präsent „mitgebracht“: einen neuen „alten“ Fendt-Traktor. „Der soll die Museumsbahn ziehen, denn der alte ist auf“, so Wendt. Mit 170000 Euro unterstützt der Verein jährlich das Freilichtmuseum, mit dem Neubau freut er sich auf „eine Verlängerung der Saison“.

Von Sorka Eixmann

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