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Rendsburg Druck für mehr Kita-Plätze
Lokales Rendsburg Druck für mehr Kita-Plätze
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11:00 27.02.2019
Von Beate König
Kita-Plätze werden in Rendsburg dringend gebraucht. Quelle: Beate König
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Rendsburg

Die Planung weiterer Kita-Plätze ist im Ausschuss Dauerthema. Im Januar hatte die Verwaltung Aus- und Umbau-Pläne mehrerer Kitas in der Stadt vorgestellt. Andrea Loose vom Fachdienst Soziales hatte am Montag einen Zwischenstand gegeben: Bei den Kitas Butterberg und Neuwerk sollen Container auf nahen Bolzplätzen aufgestellt werden, um kurzfristig zusätzliche Betreuungsplätze zu schaffen. Am Montag berichtete sie: Die Container-Lösung bedeuten höheren Aufwand als erwartet.

Komplizierte Schmutzwasserabfuhr

Die Schmutzwasserabfuhr gestaltet sich kompliziert. Zudem habe sich herausgestellt, dass die vorgesehenen Container ordnungsrechtlich nur als Übergangslösung verwendet werden dürfen. „Es gibt nur für 24 Monate eine Baugenehmigung“, berichtete Loose. Für eine langfristige Nutzung müssen Container einer höheren Qualitätsklasse angeschafft werden. Seit der Auftragsvergabe des Ausschusses an die Verwaltung im Januar sei unter anderem ein Vertrag für das einmalige Projekt, auf dem Gelände der ehemaligen Eiderkaserne eine Kita zu bauen, erarbeitet worden.

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Konstruktive Vorschläge erwartet

Elke Endres drängte darauf, dass, wie von der Politik angeschoben, 2019 und 2020 neue Kita-Plätze entstehen. „Ich erwarte von der Verwaltung, dass sie konstruktive Vorschläge zum kurzfristigen Ausbau der Kita-Plätze macht und Kosten über die Anschaffung der höherwertigen Container einholt.“ Elke Endres beschloss mit Rückendeckung aus dem Ausschuss, eine zusätzliche Sitzung am 18. März einzuberufen, in der die Stadtverwaltung Ergebnisse vorlegen soll. „Als Vorsitzende kann ich das allein machen.“

230 fehlen laut aktuellem Kita-Bedarfsplan

„Wir haben einen Rechtsanspruch für Ü3 und U3“, erinnerte Jochen von Allwörden (CDU) an die Dringlichkeit, Plätze zu schaffen. Knapp 230 fehlen laut aktuellem Kita-Bedarfsplan. Andrea Loose gab zu bedenken: „Ich sehe noch nicht, welche neuen Erkenntnisse wir bis zum 18. März haben sollen.“ Zum Stichtag 1. März werden die Kita-Zahlen erhoben. Erst danach könnte damit gearbeitet werden. Es gebe eine Anzahl auswärtiger Kinder, die in Rendsburger Kitas betreut werden.

Vier Jugendtreffs stellten ihre Arbeit vor. Jugendtreff-Leiterin Rebecca Schoemer berichtete mit den Jugendlichen Saskia Kölsch und Julius Horstmann vom Jugendtreffs Check 4 über Vorschläge. Größter Wunsch der Jugendlichen, die keinen festen Treff haben, sondern Räume in Sporthallen und Schulen nutzen: Ein fester Raum, den die Jugendlichen als Anlaufstelle haben und selbst gestalten können.

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