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Rendsburg Notunterkünfte bald fertig
Lokales Rendsburg Notunterkünfte bald fertig
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06:09 01.03.2019
Von Beate König
Die Arbeiten für die neue Obdachlosenunterkunft an der Ecke Jungfernstieg und Große Mühlenstraße sind auf der Zielgeraden. Uwe Stüben bereitet den Boden für den Plattenbelag mit dem Rüttler vor.. Quelle: Beate König
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Nortorf

10000 Euro standen 2018 im Amtshaushalt bereit. Der Bedarf war als dringlich eingestuft worden.

Die Fläche gehört der Stadt Nortorf, die Container dem Amt Nortorfer Land. Das Amt hat die Aufgabe der Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen bei der Verschmelzung von Amt und Stadt übernommen. Die Stadt hält keine eigenen Unterkünfte mehr vor. Auf der Stadtverordnetenversammlung wurde in der vergangenen Woche ein Verwaltungsrelikt aufgehoben: Die 2001 aufgestellte Satzung über die Benutzung der alten Obdachlosenunterkunft „Am Heidberg“ wird nicht mehr gebraucht.

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Das Amt musste schnell handeln

Um zusätzlich Plätze vorzuhalten, musste das Amt handeln: „Die Fläche für die Container war schon geräumt, als wir anfingen“, berichtete Thomas Behrens, Bauführer beim Unternehmen Max Huss. Die Fachfirma füllte den Bereich mit einer 40 bis 50 Zentimeter dicken Kiesschicht auf und transportierte die Container vom Zwischenlager auf dem Parkplatz der Freiwilligen Feuerwehr in der Kolberger Straße zu ihren Standplatz.

Neue Obdachlosenunterkunft schon belegt

Spätestens in der nächsten Woche soll der Plattenbelag rund um die Einfach-Bleiben fertig sein. „Wir haben während der Winterpause Baustopp eingelegt“, erklärte Behrens. Die Stadtwerke schlossen die Container zwischenzeitlich an die Versorgungsleitungen an. Diese Arbeiten war auch dringend notwendig geworden, weil die am Hofkamper Weg neu gebaute Obdachlosenunterkunft mit sieben Plätzen komplett belegt ist. Bislang als Unterkunft genutzte Gebäude am Heidberg stehen nicht mehr zur Verfügung.

Das Amt besitzt die Wohncontainer seit 2016. Sie stammen aus Beständen des Landes. Als die Landesunterkunft im Boostedt teilweise zurückgebaut wurde, stellte das Land die Container kostenlos zur Verfügung. Der damalige Flüchtlingsbeauftragte der Stadt, Thomas Schröder, hatte die Unterkünfte abgeholt. Die Blechhütten sind jeweils 15 Quadratmeter groß. 2017 kam ein Duschcontainer hinzu.

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