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Rendsburg Streicheln für Kinder leicht gemacht
Lokales Rendsburg Streicheln für Kinder leicht gemacht
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18:47 08.03.2019
Von Beate König
Karla (9) fühlte sich mit den Ouessant-Schafen im neuen Streichel-Gehege der Mini-Arche richtig wohl. Quelle: Beate König
Warder

Die Idee ging sofort auf: Die weiß gestrichenen Holzgatter, die gelb angemalte neue Entenvilla und der zum roten Fachwerkhaus umgebaute Unterstand der Ponys und Esel des Bereichs, der für pädagogische Arbeit genutzt werden soll, verlockten Besucher zum Stehenbleiben. „Können wir den Ponys die Hufe auskratzen?“ fragten Annabelle und Maja (beide 8) im Gehege mit den Huftieren, die kaum kleiner als die Achtjährigen sind. Besucherin Karla konnte sich von den Ouessant-Schafen, die vor dem Kletterturm der Ziegen weideten, kaum lösen. „Wir haben in Portugal ein Schaf adoptiert“, erzählte die Neunjährige, während sie die Locken zwischen den gebogenen Hörnern der Schafe kraulte und ihnen abgerupfte Grashalme als Futter vor die Nase hielt.

Durchschlupf für junge Tiere

Besonderheit beim Ziegengehege: Durch einen kleinen Durchschlupf können die jungen Tiere in ein Extra-Gehege klettern, für die ausgewachsenen Tiere ist der Durchgang zu schmal. So ist ein Treffen von jungen Besuchern mit kleinen Tieren tatsächlich möglich.

Bei einem kleinen Spielhaus warten Steckenpferde und Stelzen auf Balance-Künstler. Ein Haus kann aus vorgefertigten Teilen zusammengesetzt werden. Ganz leicht ist das große Steckspiel nicht. „Das ist wohl etwas für warme Sommertage“, sagte Stefanie Klingel von der Arche Warder.

Ferkelstube in der Nachbarschaft

Die neuen Gehege sind binnen sechs Monaten am Rand auf der Veranstaltungsfläche neben dem Haus der Natur entstanden, die Ferkelstube ist in direkter Nachbarschaft. „Für Veranstaltungen wie Mittelaltertage und Hundetag ist weiterhin genug Platz“, erklärte Stefanie Klingel. Finanziert wurde die Anlage mit 15000 Euro von der Ursula-Scherer-Stiftung und 5500 Euro von der Bingo-Umweltlotterie. Den Streichelbereich direkt hinter dem Eingang im Tierpark soll die Mini-Arche nicht ersetzen.

Der Verein Tierpark Arche Warder, Zentrum für Haus- und Nutztierrassen, wurde 2003 als Nachfolger des Tierparks Warder von der Umweltorganisation Greenpeace und der Umweltstiftung Greenpeace gegründet. Im europaweit einzigartigen Zucht- und Schauprojekt sind auf 40 Hektar Fläche aktuell rund 800 Nutztiere aus vom Aussterben bedrohter Rassen zu sehen.

Der Tierpark hat 365 Tage im Jahr geöffnet, im Winter täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr. Eintritt: Kinder ab vier Jahre 7 Euro, Erwachsene 10 Euro, Ermäßigungen. Tel. 04329/91340. www.arche-warder.de

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