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Rendsburg Gemeinde schafft 2018 die schwarze Null
Lokales Rendsburg Gemeinde schafft 2018 die schwarze Null
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13:34 24.09.2019
Von Sven Janssen
Finanzausschussvorsitzender Andreas Kreft (Grüne) freut sich, dass mit dem neuen Haushaltskonzept Feldes Finanzen auf soliden Füßen stehen. Quelle: Sven Janssen
Felde

Statt mit einem Defizit von rund 234.000 Euro, schließt Felde in der Ergebnisrechnung das Jahr 2018 mit einem Überschuss von etwa 48.000 Euro ab. „Dieses Ergebnis haben wir nur erreicht, weil wir 2017 tatsächlich einmal alle anstehenden Aufgaben erfasst und einvernehmlich mit den Fachausschüssen beschlossen haben, jedes Jahr eine Sache gründlich zu machen“, sagte der Finanzausschussvorsitzende. „In 2018 haben wir uns als Schwerpunkt die Kita mit Erweiterung und Ausstattung vorgenommen und die Schulsanierung auf 2019 gelegt.“

Finanzausschuss tagte in Felde deutlich öfter

Statt nur zweimal im Jahr zu tagen, habe der Finanzausschuss in vielen Sitzungen die Lage der Gemeinde genau analysiert, so Kreft. Anstrengungen, die sich gelohnt hätten, denn mit dieser Grundlage ließe sich auch eine vernünftige Planung für die Zukunft gestalten. Diese sei an den Bedürfnissen ausgerichtet, orientiere sich aber an den Einnahmen.

Jahresabschlüsse oft deutlich positiver als Haushaltsplanungen

Dabei müssen wir uns auf die Zahlen verlassen, die uns die Kämmerei liefert“, so Kreft. Schwierig sei es, dass man dort extrem defensiv rechne. „Wir stellen jedes Jahr in den Jahresabschlüssen fest, dass deutlich mehr Geld zur Verfügung stand, als ursprünglich angenommen. Tatsächlich sind alle Ergebnisrechnungen seit 2014 zwischen rund 282.000 und knapp 589.000 Euro besser ausgefallen, als geplant.

Die Gemeinde hätte mehr Geld für Investitionen zu Verfügung gehabt, als es die Haushaltsplanungen hergaben. „Hätten wir von den Mehreinnahmen gewusst, dann hätten wir auch mehr Maßnahmen umsetzen können“, sagte Kreft. So müsse man sich aber an den Planungszahlen orientieren, die die Finanzlage immer deutlich schlechter zeigten, als sie tatsächlich ist.

Haushaltsplanungen sollen genauer werden

„Wir müssen daran arbeiten, dass die Haushaltsplanungen in den kommenden Jahren genauer werden“, so Kreft. Er verteidigte aber den eingeschlagenen Kurs, tatsächlich nur das Geld auszugeben, was da ist und klar Priorisierungen der Maßnahmen vorzunehmen.
So habe man in 2018 beim Bauhof rund 52.000 Euro gespart, weil man die nötigen Maßnahmen auf zwei Jahre aufgeteilt hat. 17.000 Euro blieben mehr in der Kasse, weil der Fußweg in der Dorfstraße mit günstigerem Schotter saniert wurde. Zusätzlich habe man Geld mit einer besseren Kostenkontrolle und den entsprechenden Gebührenanpassungen in der Kita, bei der Ferienbetreuung und beim Essen in der Offenen Ganztagsschule gespart.

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