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Rendsburg Radwege sind eine Katastrophe
Lokales Rendsburg Radwege sind eine Katastrophe
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07:00 25.12.2019
Von Sorka Eixmann
Joachim Happrecht (UWM) ärgert sich über schlechte Radwege in der Gemeinde Molfsee. Quelle: Sorka Eixmann
Molfsee

Obwohl: Zur Sitzung der Gemeindevertretung am 12. Dezember hatten sich auch andere Parteien Gedanken über die Radwege in Molfsee gemacht und einen entsprechenden Antrag zu dem Thema formuliert.

Gemeinsamer Antrag von SPD und Grüne setzte sich nicht durch

Grünen-Politiker Thomas Meier-Ahrens erläuterte während der Sitzung den gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen: „Wir würden gern 20000 Euro in den Haushalt einstellen für die Entwicklung eines Fuß- und Radwegekonzeptes sowie für erste Umsetzungsmaßnahmen", erläuterte Meier-Ahrens. Denn der Ausbau des Netzes sei ein wichtiger Bestandteil der Ortsentwicklung, fügte er noch hinzu.

Doch mit dem Antrag konnte er jedoch CDU, FDP und UWM nicht überzeugen. Auch Happrecht sieht den Antrag kritisch. "Wir sollten nicht einfach so viel Geld in Planungen stecken, gerade bei der Finanzlage der Gemeinde", sagte Happrecht, der im Umwelt- und Wegeausschuss aktiv ist.

Für den 66-Jährigen steht fest: "Wir wissen doch, wo es Probleme auf den Radwegen gibt. Da muss nachgearbeitet werden." Happrecht kennt die Stellen, unter anderem gehört das Teilstück an der Hamburger Landstraße zwischen dem Lindenhof und Eschenbrook dazu. Dort brechen Wurzeln durch den Asphalt, wie eine Stolperfalle wölbt sich der Radweg an der Hamburger Straße auf. "Das ist ein verkehrsgefährdender Zustand", bemängelt Happrecht

Warnschilder reichen nicht aus

Im Übrigen sind die Zuständigkeiten in der Hamburger Landstraße geteilt. „Wenn Radwege an Kreisstraßen liegen, dann gehört dem Kreis grundsätzlich maximal nur ein Radweg. In diesem Fall ist das die linke Seite, wenn man von Molfsee nach Kiel fährt“, sagte der 66-Jährige. „Die rechte Seite, also die von den Schäden betroffene, gehört der Gemeinde.“ Inzwischen ist sogar das Schild, das dort auf den kombinierten Rad- und Gehweg hinweist, mit einem Kreuz durch das Radsymbol aktualisiert worden. "Doch das kann ja keine Lösung sein, der Weg wird ja von vielen Radlern genutzt. Und ich bin sicher, dass nicht alle die Straße queren wollen, um die andere Seite mit dem Radweg zu nutzen."

An anderen Stellen nimmt Happrecht auch gern den Zollstock, um zu beweisen, wie groß die schadhaften Stellen sind. "Eine Verwerfung von acht Zentimetern auf der KFZ-Fahrbahn würde sofort repariert werden, am viel befahrenen Radweg entlang der Hamburger Landstraße neben der Einmündung zur Straße Alte Ziegelei stellte der Kreis lediglich ein Warnschild auf. Das ist doch zu wenig", ärgert sich der Molfseer. "Wann begreifen die Verwaltungen, dass sichere Radwege kein notwendiges Übel sind sondern Voraussetzung für das Gelingen einer klimaschonenden Verkehrswende?", fragt sich Happrecht und will sich weiter für die Sanierung der Radwege einsetzen.

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