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Rendsburg Bolzplatz weicht Naturspielgarten
Lokales Rendsburg Bolzplatz weicht Naturspielgarten
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22:00 28.08.2019
Von Frank Scheer
Eine Elterninitiative aus Langenheisch und Finnenreddder würde den Bolzplatz an der Bahnlinie gerne in einen Naturspielgarten umwandeln. Quelle: Frank Scheer
Bordesholm

Initiativen-Sprecher Tanja Gabriel und Benjamin Kohlhase haben im Frühsommer eine Unterschriftenaktion gestartet. 41 Familien mit insgesamt 45 Kindern aus der direkten Nachbarschaft würden das Vorhaben befürworten, teilte Kohlhase mit. Das gesamte Potenzial schätzt man auf über 100, weil sich das gesamte Wohnquartier in den vergangenen Jahren verändert habe – immer mehr junge Familien sind und ziehen in den Langenheisch und Finnenredder/Grotenkamp – ein vernünftiger Spielplatz in der Nähe würde aber fehlen. Und: „Der Bolzplatz wird wenig genutzt. Er sieht mitlerweile traurig und verlassen aus“, schreibt die Initiative, die unter www.naturspielplatz-bordesholm.de auf ihre Idee aufmerksam macht.

Eltern wollen in Bordesholm Treffpunkt schaffen

Bei einem Naturspielplatz handelt es sich um eine Kombination aus einem normalen Spielplatz mit Kletter- und Buddelmöglichkeiten und einen Naturbereich, in dem Kinder die Vegetation und Tierwelt entdecken und Abenteuer erleben können. Daher sollte ein Teil des Areals als Dauernaturgarten mit Wildblumen, Wildkräutern, Trockenmauern und eventuell einem Wildbienenhotel angelegt werden. Eine Picknickstation mit Bänken und Tischen sollte auch vorgesehen sein. Die Initiative sieht das Ganze auch als Treffpunkt, das das Quartier aufwerten könnte. Zudem seien Naturspielgärten nicht pflegeintensiv. Träger eines Naturspielplatzes müsste auch nicht unbedingt eine Kommune, sondern könnte auch ein Verein sein.

Konzept wird im Ausschuss beraten

Bürgermeister Ronald Büssow hat die Idee als Tagesordnungspunkt für die Sitzung des zuständigen Sozial-, Jugend und Kulturausschusses am Mittwoch, 4. September, ab 18.30 Uhr im Rathaus aufgenommen. Die Initiativensprecher werden ihr Projekt auch persönlich vorstellen. Wie groß die Chancen auf eine Realisierung sind, dazu wollte der Gemeindechef nichts sagen. Zuletzt war Büssow in die Kritik geraten, weil er eine Schaukel auf dem Spielplatz in der Mittelstraße abbauen und am Birkenweg wieder aufstellen ließ. „Mit den Anliegern in der Mittelstraße hat aber mittlerweile ein Gespräch stattgefunden. Es wird neue Geräte dort geben“, so Büssow. Im Gespräch seien eine Tischtennisplatte und eine kleine Schaukel.

Bordesholm investierte wenig in Spielgeräte

Die Gemeinde Bordesholm hat in den vergangenen Jahren relativ wenig in neue Spielgeräte auf ihren Plätzen investiert. Das verrät ein Blick in den Haushalt. Nach Angaben von Kämmerer Volker Gerecke lag der Aufwand für Unterhaltung in Spielgeräte 2017 bei 4 300 Euro und 2018 bei 2 300 Euro. Der technische Betriebshof (TBH) der Gemeinde überprüft die Spielplätze in regelmäßigen Abständen und repariert auch defekte Geräte. 2017 wurden vom TBH dafür 21 000 und im vergangenen Jahr 30 000 Euro an Personaleinsatz berechnet, so Gerecke.

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