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Rendsburg „Arbeiten im Zeitplan“
Lokales Rendsburg „Arbeiten im Zeitplan“
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13:33 03.11.2017
Von Hans-Jürgen Jensen
Die Wände in der Weströhre sind schon wieder mit Beton verkleidet. Nächstes Jahr soll das Fundament unter der Fahrbahn erneuert werden. Quelle: Jörg Wohlfromm
Rendsburg

Seit Anfang des Jahres ist die alte Weströhre für den Verkehr gesperrt. „Wir sind guter Laune und guter Stimmung“, erklärte Sönke Meesenburg, Planungsgruppenleiter beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, am Freitag bei einer „kleinen Zwischenbilanz“ der Arbeiten in der Weströhre. „Wir sind sehr erfreulich durch das Programm dieses Jahres gekommen.“ Die Bauarbeiten seien sogar „eine Nasenspitze“ vor dem Zeitplan - etwa ein bis zwei Wochen.

Drei Jahre für die Weströhre

Die Sanierung der alten Weströhre soll drei Jahre dauern, die Oströhre war dagegen erst nach vier Jahren fertig. Warum es jetzt schneller geht? Es gebe einen konkreten Vertrag mit der Arbeitsgemeinschaft der Baufirmen, sagte Meesenburg. In der Weströhre arbeiteten mehr Handwerker als in der Oströhre, und teilweise auch wesentlich länger am Tag - etwa zeitweise im Dreischichtbetrieb. Weiter habe es keine Unterbrechung der Arbeiten wie in der Oströhre nach Streit mit den Baufirmen gegeben.

Seit Sommer 2011

Die Großsanierung des Rendsburger Kanaltunnels hat im Sommer 2011 im Mittelgang zwischen den Röhren begonnen. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits Ende 2013 fertig sein und rund 25 Millionen Euro kosten. Bis auf eine Unterbrechung vor einem Jahr steht seit 2012 nur eine der beiden Röhren für den Verkehr zur Verfügung. Seitdem staut sich der Verkehr teils kilometerweit zurück.

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