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Rendsburg Kantaten in Aufbruchstimmung gesungen
Lokales Rendsburg Kantaten in Aufbruchstimmung gesungen
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15:09 25.11.2019
Von Beate König
Die Kantorei der Klosterkirche präsentierte am Ewigkeitssonntag Kantaten von Dietrich Buxtehude. Quelle: Beate König
Bordesholm

Hoch konzentriert präsentierte die Kantorei der Klosterkirche am Ewigkeitssonntag, der das Kirchenjahr beschließt, die drei Kantaten „Gott, hilf mir“, BuxWV 34, „Wachet auf“, BuxWV 100 und „Alles, was ihr tut“. Kantor Günter Brand führte sein knapp 25 Stimmen starkes Ensemble mit sicherer Hand durch barocke Läufe und durch musikalisch nur von zarten Truhenorgel-Tönen unterfütterte Partien. Zur fein verschmolzenen Klangwoge wurden die mit großer Sicherheit genommenen vierstimmigen Läufe in der Kantate „Gott, hilf mir“. Markant und homogen waren die Unisono-Einstiege und langen Solo-Linien für die Altistinnen und die Sopranistinnen in der Kantate „Wachet auf“. Dort bestimmte ruhiger Puls und Ebenmaß die „Aria“.

Brillante Kontraste zu den Chorwerken

Entschlossenheit und Aufbruchstimmung klang aus dem im finalen „Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen Jesu“ aus den Kehlen der Sänger. Das Ensemble verband zu einem mitreißenden Klangstrom. Julian Redlin gestaltete seine Solo-Partien in einem variantenreichen erzählerischen Duktus. Wie das Motto des Konzerts klang seine intensiv drängende Bitte „Gott hilf mir“ zu Beginn. Ansteckend euphorisch die Aufforderung „Habe deine Lust am Herrn“ in der Kantate „Alles, was ihr tut.“ Jubelnd frisch dagegen war der Ton im „Ihr Licht wird hell“ in der Kantate „Wachet auf“. Dort übernahmen die fünf Streicherinnen den Antwortpart für den mitreißenden Vorsänger. Wie ein Echo trugen sie die frohe Botschaft des „Hosianna“ weiter.

Die Streicher gestalteten die Sonatas und die Begleitpartien in den Kantaten mit einem Höchstmaß an Delikatesse: Mit stets federndem Rhythmus, leicht und ohne jede Erdenschwere passten sich die fünf Musikerinnen fein an die Lautstärke und das Tempo des Chors an.
Brillante Kontraste zu den Chorwerken setzte Günter Brand mit der Hoffnung auf Erlösung und Zweifel verbindenden „Tokkata d-moll“, op. 59,5 von Max Reger und dem dramatischen „Praeludium g-moll“, BuxWV 149, von Dietrich Buxtehude.

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