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Rendsburg Keine Geburten über die Feiertage
Lokales Rendsburg Keine Geburten über die Feiertage
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18:56 10.12.2019
Von Tilmann Post
Die Imland-Klinik Rendsburg schließt ihren Kreißsaal über die Feiertage. Zwischen dem 23. Dezember 2019 und dem 2. Januar 2020 sind keine Entbindungen möglich. Nur Notfälle werden angenommen. Quelle: Marina Raith/dpa (Symbolfoto)
Rendsburg-Eckernförde

„Im Kreißsaal Rendsburg müssen aufgrund aktueller Krankheitsausfälle und nicht besetzter Stellen Leistungen eingeschränkt werden“, teilt die Klinik mit. „Die notwendige Besetzung mit Hebammen wird derzeit um 2,3 Vollkräfte unterschritten“, heißt es weiter.

Die Imland-Klinik habe sich zwar in der Vergangenheit um die Gewinnung neuer Hebammen bemüht, doch eine Imagekampagne und die Beteiligung an der Landestagung der Hebammen mit einem Informationsstand zeigten bisher nur kleine Erfolge.

„Die Maßnahmen zur Gewinnung neuer Hebammen und die Gewinnung von Honorarhebammen als Übergangslösung werden derzeit intensiv fortgesetzt“, lautet es aus der Krankenhausleitung.

Imland-Klinik Rendsburg: Kreißsaal bleibt für Notfälle geöffnet

Durch das Engagement der angestellten Hebammen sei der Dienstplan bislang aufrechterhalten worden. Trotz einer weiteren Erkrankung unter den Geburtshelferinnen sei das bis zum 23. Dezember 2019 „in vollem Umfang weiterhin gewährleistet“. Das sei durch eine Dienstplanumgestaltung erreicht worden.

In der Zeit vom 23. Dezember 2019 bis einschließlich 2. Januar 2020 sei hingegen nur eine reduzierte Personalbesetzung möglich. „Der Kreißsaal ist nicht abgemeldet, er steht weiter jederzeit für Notfälle offen“, versichert die Klinik.

Routineleistungen, beispielsweise ambulante CTGs könnten aber nur sehr eingeschränkt stattfinden. Chefarzt Professor Oliver Behrens bedauere die Situation sehr. Der Ausfall des Kreißsaals werde mit den umliegenden Krankenhäusern und den einweisenden Ärzten koordiniert.

Lesen Sie auch: Pflegepersonal fehlt - Imland-Klinik und UKSH sperren Betten

Mehr als 800 Geburten pro Jahr in Rendsburg

„Ab dem 3. Januar können alle Leistungen auch durch den Einsatz von Honorarhebammen wieder wie gewohnt in vollem Umfang aufgenommen werden“, kündigt die Klinik an.

Die angestellten Hebammen in Rendsburg bringen mehr als 800 Kinder jährlich zur Welt. Am Standort Eckernförde arbeiten die Geburtshelferinnen auf Honorarbasis. Dort gibt es keinen Engpass. 2018 fanden dort mehr als 600 Entbindungen statt.

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