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Rendsburg Erste Versuche auf dem Westensee
Lokales Rendsburg Erste Versuche auf dem Westensee
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07:00 18.08.2018
Von Sven Janssen
Segellehrer Leo (rechts) erklärt an Land, wie man eine Wende fährt. Quelle: Sven Janssen
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Felde

Seit Mittwoch sind die Kinder mit Feuereifer dabei, die Grundlagen des Segelns zu lernen. Mit Thorsten Nielsen und Jakob Lübbe stehen ihnen zwei Segellehrer des Vereins zur Seite. Außerdem helfen segelerfahrene Jugendliche, die teils selbst über die Opti-Spaßtage den Weg in den Verein gefunden haben. „Viel Theorie wollen wir dabei nicht machen, nur das, was nötig ist“, erklärt Organisator Stefan Beuster, der als 14-Jähriger das Segeln begonnen hatte und seit 15 Jahren dafür sorgt, dass die Opti-Spaßtage stattfinden.

Gefühl für das Gefährt entwickeln

Am ersten Tag lernten die Frischlinge, ein Gefühl für das kleine Boot zu bekommen. „Da haben wir gelernt, wie man den Opti vorbereitet“, sagt Nele, während sie mit ihren Freundinnen den Mast montiert. Auch Knoten standen am Mittwoch auf dem Programm: Neben dem Palstek können die Kinder jetzt auch einen Achtknoten knüpfen.

Wie mache ich eine Wende?

Donnerstag hatte nicht nur der Wind kräftig aufgefrischt, auch das Wissen der Kinder wurde nochmals erneuert. Emil saß im Opti auf dem Trockenen und hatte die Schot in der Hand. „Was musst Du tun, wenn Du eine Wende machen willst“, wollte Trainer Leo wissen. „Man muss immer nach vorne gucken, darf die Pinne nicht loslassen, muss sie von sich wegdrücken und die Schot hinter dem Rücken wechseln“, antwortete Emil wie aus der Pistole geschlossen.

Keine Angst vor dem Sturz ins Wasser

Auch Hanna war ganz aufmerksam. „Ich möchte mal Taucherin werden mit eigenem Boot, deshalb möchte ich meinen Segelschein machen“, erzählte die Zehnjährige. Bo, der mit Mats seine ersten Runden drehte, zeigte sich begeistert. „Angst umzukippen habe ich nicht, wenn es passiert, dann richtet man das Boot wieder auf und weiter geht es.“

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