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Rendsburg Einsatzzentrale erstmals aktiviert
Lokales Rendsburg Einsatzzentrale erstmals aktiviert
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07:03 12.02.2020
Von Florian Sötje
Erster Einsatz der Abschnittsführungsstelle in Kronshagen: Bei Wetterlagen wie Sturm „Christian“ 2013 oder am Sonntag bei Sturm „Sabine“ soll die Abschnittsführungsstelle die Regionalleitstelle in Kiel entlasten. Quelle: Feuerwehr Kronshagen
Kronshagen

Ausgangspunkt der Einrichtung einer Abschnittsführungsstelle war der Sturm „Christian“ 2013. Die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) in Kiel war damals mit mehr als 2000 abzuarbeitenden Einsätzen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gestoßen. Um für den Ernstfall, beziehungsweise eine sogenannte Flächenlage, besser vorbereitet zu sein, entstand die Idee, die IRLS in solchen Fällen zu entlasten. Sie gibt dann Einsätze an die Afüst ab, die diese weiter verarbeitet. 

Erste Aktivierung um 17.09 Uhr

Die Feuerwehreinsatzzentrale in Kronshagen erfüllt die formellen Vorgaben für eine solche Einrichtung. Zudem ist die Kronshagener Wehr Hilfeleistungswehr für das Amt Achterwehr. Eine Zusammenarbeit lag demnach nahe. Um diese zu testen, bot sich die Situation am Sonntag an. Um 17.09 Uhr war es dann so weit. „Aus Kiel kam dann das Signal, die Abschnittsführungsstelle in Betrieb zu nehmen“, sagte Sönke Körner, Kronshagens stellvertretender Feuerwehrchef. Er gehörte zum zehnköpfigen Stab, der das Geschehen in der Zentrale koordinierte. Die Einsatzkräfte stellte die Feuerwehr Kronshagen. Durch Vorbesprechungen sei man gut vorbereitet und nach 15 Minuten voll einsatzbereit gewesen, sagte Körner.

Trotz weniger Einsätze ein guter Testlauf

Während es im Amt nicht zu einem Einsatz kam, waren es in Kronshagen zwei kleinere, bei denen ein Dach und ein Schornstein durch den Sturm beschädigt worden waren. Bei der Betrachtung der Gesamtlage in Schleswig-Holstein, sei es im Amt Achterwehr und in Kronshagen relativ entspannt gewesen, sagte Körner. Das Fazit fiel dennoch positiv aus: „Trotz der überschaubaren Einsatzzahlen war es ein guter Test, um die Afüst in Betrieb zu nehmen. So sind wir gut gerüstet für künftige Lagen.“ Um 20.30 Uhr beendete die Afüst ihren Betrieb.

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Menschen beraten, betreuen und Ehrenamtler für diese Aufgaben gewinnen: Die Tätigkeiten des Betreuungsvereins Rendsburg-Eckernförde sind vielfältig. Seit Herbst 2017 bietet der Verein in Kronshagen eine Sprechstunde an. Geschäftsführer Heiko Voigt rechnet zukünftig mit einer steigenden Nachfrage.

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