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12:03 14.02.2020
Von Sven Janssen
Kraftwerk geplant: Planer Svend Olaf Knüppel will Bredenbek einheizen. Er rechnete vor, dass ein Blokheizkraftwerk die Energiekosten der Gemeinde senken könnte. Quelle: Sven Janssen
Bredenbek

Sowohl in der Turnhalle, als auch im Gasthof, der derzeit mit Öl beheizt wird, sind die bestehenden Heizungsanlagen marode und müssten bald erneuert werden.

80.000 Euro kalkuliert Ingenieur Svend Olaf Knüppel für eine solche Maßnahme in beiden Gebäuden. Geld, das man sich sparen könnte, wenn man auf eine zentrale Heizung, die mehrere Objekte versorgt, umstelle.

Kraftwerk in Bredenbek soll Kita und Co. beheizen

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) könnte die Aufgabe übernehmen und gleichzeitig Strom für das Wasserwerk liefern und damit gegenüber Einzellösungen Kosten sparen. Profitieren könnten davon der Gasthof, die bestehende Sporthalle, die Kita, eine mögliche neue Sporthalle und das Neubaugebiet Dohrnscher Hof. Knüppel sollte prüfen, ob dafür eine Investition sinnvoll sei.

„Ein so kleines Neubaugebiet zu versorgen macht keinen Sinn, da moderne Häuser so energiesparend sind, dass sich ein BHKW nicht rentabel betreiben lässt“, sagte Knüppel. Ebenso wie das Neubaugebiet strich er auch die Kita von der Liste. „Ich habe mir die Heizungsanlage angeschaut, die ist noch so neu, dass ein Austausch derzeit nicht sinnvoll ist.“

Sinn ergebe die Anlage sowohl für eine neue Sporthalle, als auch für den Gasthof und die bestehende Turnhalle.

Kraftwerk in Bredenbek erzeugt mit Gas Wärme und Strom

Ein Blockheizkraftwerk erzeuge mit einem von Gas angetriebenem Generator Wärme und Strom, erklärte Knüppel. Rechnen würde sich das ganze, wenn sowohl Strom als auch Heizenergie in der produzierten Menge vollständig gebraucht würden.

„Als Stromabnehmer dient das Wasserwerk, das im Jahr 55.000 Kilowatstunden Strom verbraucht“, sagte Knüppel. 36.000 Kilowattstunden könne das Blockheizkraftwerk im Jahr produzieren, sodass man nur noch die Restmenge einkaufen müsste.

Die produzierte Heizenergie könnte für den Gasthof und die Sporthalle genutzt werden, auch ein späterer Anschluss einer neu gebauten Sporthalle wäre problemlos möglich.

Für die Stromkosten von Wasserwerk sowie die Heizkosten von Gasthof und Sporthalle rechnet Knüppel derzeit 29.100 Euro im Jahr. Mit einem Blockheizkraftwerk samt Förderungen würden die jährlichen Kosten auf 5695 Euro sinken.

Gut 180.000 Euro würde der Bau des Kraftwerks in Bredenbek kosten

Einberechnet seien auch 3200 Euro für einen Vollwartungsvertrag für das Kleinkraftwerk, um nicht von Folgekosten überrascht zu werden. Die Einsparung pro Jahr betrage somit 23405 Euro.

Gut 180.000 Euro würde der Bau des Blockheizkraftwerks samt Leitungen kosten. Die Anlage könnte in der Doppelgarage des Bauhofes untergebracht werden, die zentral zwischen Wasserwerk, Sporthalle und Gasthof liegt.

Die gesamte Anlage würde sich durch die verschiedenen Förderungen binnen sieben Jahren amortisieren und anschließend weiter Energiekosten sparen. Einstimmig beschloss der Bauausschuss, das Projekt weiter zu verfolgen.

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