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Rendsburg Kreisel oder Ampel
Lokales Rendsburg Kreisel oder Ampel
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07:57 19.08.2017
Diese Kreisel-Variante stellte Tobias Kraxenberger während der Sitzung des Umwelt- und Wegeausschusses vor. Quelle: Lina Schlapkohl
Flintbek

Im Fokus für Verkehrsplaner Tobias Kraxenberger aus Hamburg stand die verkehrliche Erschließung des neuen Markant-Marktes, der im Bereich der jetzigen Blumenwiese entstehen soll. Im Zusammenhang mit dem Umbau des neues Ortskerns von Flintbek sollen die Flächen am Eiderkamp neu gestaltet werden, der Famila-Markt (später Markant) wird auf die südliche Seite verlagert und gemeinsam mit einem neuen Discounter (Aldi) entstehen. „Die veränderte Verkehrssituation und ihre Auswirkungen müssen dargestellt und bewertet werden“, so der Gutachter.

„Markant erwartet im Jahr 320000 Besucher, das sind täglich 1500 Kfz“, erläuterte Kraxenberger. Um diesen Verkehr im Fluss zu halten, zeigte er drei Möglichkeiten auf: einen vorfahrtsgeregelten Knotenpunkt, einen signalisierten Knotenpunkt (Ampelanlage) und einen kleinen Kreisverkehr. Bernd Kernke-Robert (Grüne) favorisierte den Kreisverkehr, auch Friederike Rupprecht (SPD) argumentiere pro Kreisel: „Bei einer Kreisellösung kommen doch die meisten Autos am schnellsten durch“, merkte sie an. Das verneinte der Planer: „Die meisten Autos mit der geringsten Wartezeit werden über eine Ampel gelenkt“, betonte er.

Das Thema Schulwegsicherung wurde auch angesprochen, dazu der Planer: „Das Beste und Sicherste ist dabei die Signalanlage.“ Jaschar Tavanamehr und Michael Muhs (UWF) favorisierten ebenfalls den Kreisverkehr. „Dort wird mit Rücksicht gefahren.“ Auch Sabine Haß (CDU) war sich sicher, dass ein Kreisverkehr die Geschwindigkeit im Eiderkamp minimieren wird.

Kritik gab es von Kernke-Robert an der Beschlussvorlage der Verwaltung, die bereits die Aussage des Landesbetriebs Straßenbau enthielt, die sich für eine Lichtzeichenanlage aussprechen. „Wir sollten mit allen Fraktionen ein weiteres Gespräch mit dem Landesbetrieb führen, um unsere Argumente anzubringen.“ Dieser Antrag wurde angenommen.

Von Sorka Eixmann

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