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Rendsburg Pläne für Feuerwehrhaus vorgestellt
Lokales Rendsburg Pläne für Feuerwehrhaus vorgestellt
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12:00 05.03.2020
Von Beate König
Vor 40 Gästen hat Bürgermeister Nils Höfer im Sporthus die Planung für ein neues kombiniertes Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrgerätehaus vorgestellt. Quelle: Beate König
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Krogaspe

Bürgermeister Nils Höfer stellte auf der Einwohnerversammlung vor 40 Bürgern den geplanten Neubau eines kombinierten Feuerwehrgerätehauses und Dorfgemeinschaftshauses vor. Das Architekturbüro Ladwig aus Bordesholm entwickelte den Stahlträgerbau mit den Sandwichwänden, der 460000 Euro kosten soll.

Die Fahrzeughalle im Neubau wird vom Land mit gut 85000 Euro gefördert. „Der Zuwendungsbescheid liegt vor.“ Die Aktivregion Mittelholstein will 100000 Euro für den Kombi-Neubau geben. Weitere Fördermittel sollen für eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eingeworben werden, über die das Gebäude mit Strom versorgt werden soll, kündigte Bürgermeister Nils Höfer an.

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Kameraden in Krogaspe ohne Spinde

Gemeindevertreter Björn Grünberg hatte erinnert: Der vorhandene Stellplatz für das Feuerwehrfahrzeug ist so schmal, dass Kameraden erst nach dem Herausfahren des Wagens aus dem Gerätehaus die Autotüren öffnen können. Die so genannte Schwarz-Weiß-Trennung von Einsatzkleidung und privater Kleidung im alten Gebäude ist nicht möglich. Es gibt keine Spinde. „Die Kameraden nehmen ihre Einsatzkleidung auch nach Einsätzen mit nach Hause.“ Das sei nach Vorgaben der hanseatischen Feuerwehrunfallkasse unzulässig. „Die Kleidung wird durch den Rauch kontaminiert.“

Bolzplatz bleibt

Das neue Gebäude soll auf einer Hälfte des Bolzplatzes an der Ecke Hauptstraße/Wasbeker Weg entstehen, erläuterte Bürgermeister Nils Höfer. Auf 72 Quadratmetern ist darin der Stellplatz für das Löschfahrzeug geplant - mit Luft für größer dimensionierte Fahrzeuge, falls die in Zukunft nötig sein sollen. Es gibt Damen- und Herrenumkleiden, Sanitärräume.

Keine Bewirtung

Ein Schulungsraum für die Wehr nimmt inklusive einer Pantryküche 62 Quadratmeter ein. „Es gibt anders als im Sporthus keine Bewirtung“, betonte Nils Höfer. Der Dorftreffpunkt ist für Vereinssitzungen geplant. Eine Konkurrenz zum Sporthus soll nicht entstehen. Im Obergeschoss des 7,36 Meter hohen Gebäudes ist ein 70 Quadratmeter großer Büroraum für den Gemeindewehrführer und den Bürgermeister geplant. „Ich will dort jeden Freitag eine Bürgermeistersprechstunde anbieten“, erklärte Nils Höfer.

Eigene Ausfahrt für die Wehr

Das Eckgrundstück hat zwei Zufahrten. Die Feuerwehr erhält eine eigene Ausfahrt über den Wasbeker Weg. Vor dem Gebäude werden zwölf Parkplätze ausschließlich für die Feuerwehrkameraden entstehen, E-Ladesäulen für E-Bikes und E-Autos finden dort Platz. Neben dem Gebäude ist ein Grillplatz geplant, die verbleibende Bolzfläche kann weiter bespielt werden.

Nils Höfer rechnet im Dezember 2020 mit dem Baubeginn. Noch sind der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan in Arbeit.

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