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Rendsburg Grundstücke sind heiß begehrt
Lokales Rendsburg Grundstücke sind heiß begehrt
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19:21 03.12.2019
Von Beate König
Über die Straße Peerweid sind die Baugebiete der Gemeinde, Dohrkamp I und II, erschlossen. Hier könnte ein Mehrgenerationenhaus entstehen. Die Planungen laufen.
Krogaspe

Grundstücke in Krogaspe sind begehrt. Die nördlich von Neumünster gelegene Gemeinde liegt für Pendler günstig an der Landesstraße L 298 und dicht an der Autobahn A7. 15 Bewerbungen sind schon damals für sieben Grundstücke im Baugebiet Dohrkamp I eingegangen, berichtet Bürgermeister Nils Höfer. Interessenten aus Kiel, Neumünster und Osterrönfeld hatten sich gemeldet. Vorrangig an junge Krogasper, die im Dorf bleiben wollen, wurden die Flächen vergeben, hatte die Gemeindevertretung entschieden. Sechs der sieben Grundstücke sind jetzt bebaut.

Laut Satzungsbeschluss wird ab 2020 Dohrkamp II geplant. Dort könnte auch ein Mehrgenerationenhaus mit altersgerechtem Wohnraum entstehen, sagte Bürgermeister Nils Höfer zu den Planungen. Das Wachstum im Dorf hat Grenzen: Bis 2025 darf sich die Gemeinde laut Landesplanung um 19 Wohneinheiten vergrößern.

Die Grenzen wurden bei der Bewertung des Antrags eines privaten Investors aus dem Dorf miteingezogen: In zwei Bauabschnitten will er am Ossenweg zehn Einfamilienhausgrundstücke zwischen 670 und 880 Quadratmeter Größe anlegen. Die bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche ist im 2010 erstellten Innenentwicklungskonzept der Gemeinde als Baufläche Nummer 5 verzeichnet.

Keine Konkurrenz zum eigenen Baugebiet in Krogaspe

Nur der erste Bauabschnitt mit drei Flächen wurde einstimmig bewilligt. Bauausschussvorsitzender Björn Grünberg erläuterte: Zwei der drei Flächen sollen an junge Krogasper vergeben werden, die im Dorf bleiben wollen. Das entspreche dem übergeordneten Vergabe-Ziel der Gemeinde.

„Wir dürfen uns keine Konkurrenz zu unserem eigenen Baugebiet machen,“ erläuterte Bürgermeister Nils Höfer die Entscheidung, den zweiten Bauabschnitt nicht gleich mit zu beschließen.
Ein städtebaulicher Vertrag zwischen Investor und Gemeinde regelt, dass der Investor sämtliche Kosten des beschleunigten Bauleitverfahrens übernimmt und eine Straße nach DIN-Vorgaben baut. Vorbild für die Ausführung ist mit Unterbau, Laternen und Parkplätzen die neue Straße Peerweid. Nach der Fertigstellung geht die Straße in Gemeindebesitz über.

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