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Rendsburg SPD kritisiert Pläne zum VBK Neubau
Lokales Rendsburg SPD kritisiert Pläne zum VBK Neubau
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06:00 27.06.2019
Von Sven Janssen
Auf dem 1,25 Hektar großen Grundstück (Mitte) an der Claus-Sinien-Straße soll das VBK-Gebäude entstehen. Quelle: Sven Janssen
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Kronshagen

Vor allem bei den Anliegern im Plantanenring sind die Bedenken gegen die geplante Bebauung groß, das wurde schon im Bauausschuss deutlich. Sie befürchten, dass ihre Südterrassen von den geplanten Gebäuden verschattet werden. Die Größe der Gebäude wurde ebenso kritisiert, wie ihr Standort auf dem Gelände.

SPD kann geplante Größe nicht nachvollziehen

Mit der geplanten Größe hat auch die SPD Probleme, deren Vertreter als einzige geschlossen gegen die Auslegung stimmten. „Die Notwendigkeit der geplanten Dimension der Gebäude ist nicht nachvollziehbar, die Versorgungsbetriebe Kronshagen (VBK) haben keine Bedarfsanalyse vorgelegt“, kritisierte Johannes Reimann (SPD) den Auslegungsbeschluss im Bauausschuss der Gemeinde.

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Ohne Notwendigkeit keine Vorratsplanung

Als GmbH gehören die VBK der Gemeinde. Für Planungen gelte der Grundsatz des sparsamen Flächenverbrauchs, so Reimann. Als SPD sei man nicht bereit, eine Vorratsplanung zu machen, wenn die VBK die Notwendigkeit nicht darlege.

„Die VBK müssen für viele Jahrzehnte zukunftsfähig sein“, sagte Rainer Dohmen (Grüne). „Wir entscheiden hier nicht nur für die Anlieger, sondern für ganz Kronshagen. Renate Graetsch (UKW) wies darauf hin, dass schon in der frühzeitigen Beteiligung viele Anregungen der Bürger gekommen seien. „Viele der Vorschläge wurden in den Planungen auch umgesetzt.“ in Richtung SPD sagte sie, dass sie sich nicht vorstellen könne, dass die VBK über den Durst hinaus planen würden. „Der VBK hat bestimmt gut kalkuliert“, vermutete sie.

Ab Freitag liegen die Pläne aus

CDU, Grüne und UKW beschlossen mit ihren acht Stimmen gegen die Stimmen der SPD-Vertreter die Auslegung der Pläne, die am morgigen Freitag beginnt. Aufgrund der Sommerferien, in denen die Pläne im Rathaus ausliegen, wurde die Auslegungsfrist bis zum 14. August verlängert. Bis dahin können alle Betroffenen Stellungnahmen zur Planung abgeben.

Verwunderung beim VBK über SPD-Kritik

VBK-Geschäftsführer Joachim Kledtke, zeigte sich im Nachgang zur Sitzung verwundert über die Kritik der SPD. „Unsere Planungen beruhen auf dem ermittelten Raumprogramm.“ Zudem seien es die SPD-Vertreter Gunnar Heintze und Ingrid Weskamp gewesen, die im VBK-Aufsichtsrat auf eine Vorratsplanung gedrängt hätten, um für die kommenden Jahre gut aufgestellt zu sein.

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