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Rendsburg Gemeinde verhandelt über zwei Flächen
Lokales Rendsburg Gemeinde verhandelt über zwei Flächen
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06:20 23.02.2019
Von Florian Sötje
Die Gemeinde möchte sich die Grünfläche links entlang der Feuerwehr und des Bauhofs sichern, ein Kieler Unternehmen auf dem dreieckigen Areal oberhalb des Kunstrasenplatzes (oben links) eine private Kindertagesstätte bauen. Quelle: Sven Janssen
Kronshagen

Das Grundstück im Bereich der Straße Zum Posthorn, das die Gemeinde Kronshagen im Blick hat, ist etwa 2500 Quadratmeter groß. „Für uns ergibt sich hier eine gute Chance, eine Reserve zu schaffen“, sagt Kronshagens Bürgermeister Ingo Sander (CDU) zum geplanten Grundstückskauf. Nach dem verheerenden Brand im Februar 2017 sei man beim Neubau der Feuerwehr-Fahrzeughalle an die Kapazitätsgrenze gegangen. „Aktuell gibt es aber keine Planungen und keinen Bedarf für eine Erweiterung der Feuerwehr oder des Bauhofs“, sagt Sander. Die Investition sei ein Vorratskauf.

Verhandlungen laufen, Umsetzung ist aber politisch gewollt

Verträge sind zwischen Gemeinde und Unternehmen noch nicht ausgetauscht. Politisch ist die Umsetzung aber bereits besprochen und gewünscht. Im Bauausschuss soll die Änderung des Bebauungsplans für das künftige Kita-Gelände angeschoben werden.

Bundesagentur für Arbeit zog 2015 ins ehemalige Telekom-Gebäude

Die Laren Consulting ist ein auf den Immobilienmarkt spezialisiertes Dienstleistungsunternehmen und akquiriert und kauft Immobilien für ihre Gesellschafter – so auch in Kronshagen. Geschäftsführer Michael Jürß vermittelte bereits 2015 den Einzug der Bundesagentur für Arbeit (BA) in das ehemalige Telekom-Gebäude in der Straße Zum Posthorn 1-3. In zwei Stockwerken ist dort seitdem eines von bundesweit drei Callcentern im Bereich Inkasso-Service der BA beheimatet. Weitere Mieter im Gebäude sind die Firma Pariserve, ein Dienstleister für soziale Organisationen, sowie ein medizinisches Labor.

Kita-Bau zur Steigerung der Attraktivität des Standorts

Michael Jürß spricht von insgesamt etwa 230 Arbeitsplätzen auf dem Areal. „Wir glauben daran, dass man für die dort anwesenden Mitarbeiter den Standort langfristig attraktiv gestalten und sich mit zusätzlichen Angeboten von anderen absetzen muss“, sagt Jürß zum geplanten Kita-Bau. Dabei spreche man über etwa 20 entstehende Kita-Plätze. „Wir haben mit der BA im Vorfeld keine Absprache getroffen", sagt Jürß.

Callcenter-Leiter Peter Leder bestätigte, dass der BA Pläne zum Bau einer Kita nicht bekannt sind. Nach seiner Einschätzung würde der Bedarf allein seitens der BA eine solche Einrichtung wahrscheinlich nicht rechtfertigen.

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