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Rendsburg Boßeln mit viel Spaß und Leidenschaft
Lokales Rendsburg Boßeln mit viel Spaß und Leidenschaft
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20:00 03.02.2019
Katrin Reinecke ist voll konzentriert und schickt ihre blaue Kugel auf den Weg. Quelle: Sorka Eixmann
Quarnbek

Seit 13 Jahren organisiert Wolfgang Keibel, Vorsitzender im Kulturkreis Quarnbek, die Veranstaltung – immer am ersten Sonntag im Februar geht es los. Keibel ist gebürtiger Ostfriese und daher mit dem Boßeln groß geworden, aber: „Auch hier in Quarnbek haben wir schnell viele Freunde für den Sport gefunden“, erklärte er. Seine Ursprungsidee: „Hier sind die Bürger über so viele Ortsteile verstreut, da muss man etwas unternehmen, damit die Menschen zusammenkommen und sich kennenlernen“, betonte Keibel, und beim Boßeln in unterschiedlichen Teams klappt das gut.

Geboßelt wurde auf dem Ziegelhofer Weg

Bevor es losgeht, gab es noch ein paar letzte Informationen von Keibel: „Geboßelt wird auf dem Ziegelhofer Weg bis zum Stamper T und zurück, die Gruppe, die die vier Kilometer lange Strecke mit den wenigsten Würfen schafft, gewinnt natürlich.“, erklärte Keibel. Sechs Gruppen mit jeweils zwei Teams gingen an den Start, um die farbigen Kugeln mit zwölf Zentimeter Durchmesser über die Straße zu treiben. „Unsere Kindergruppe wird von Josefine Weisner angeführt und geht als erstes los. Dann können die Eltern entspannt und in Ruhe hinterher“, sagte Keibel schmunzelnd und hatte noch einen Tipp parat: „Zügig Boßeln und immer darauf achten, wohin die Kugeln rollen.“

Den Anfang machte Christian Kujus, seine Kugel lief schön gerade und weit. Und schnell war die erste Gruppe außer Sicht. Team zwei folgte, wenn die Kugeln nicht so liefen, wie es die Boßler eigentlich wollten, musste der Kraber eingesetzt werden. „Damit holen wir die Kugeln, die in Gräben oder im Gebüsch landen, wieder raus“, erklärte Uwe Schulze, der bereits seit zwölf Jahren dabei ist. „Es macht viel Spaß. Wettertechnisch haben wir schon alles erlebt. Ein Mal mussten wir sogar abbrechen“, erinnerte sich Schulze an Wetterkapriolen der vergangenen Jahre.

Auch die Kugeln werden immer wieder sauber gewischt

„Achtung, Kugel“ – Carsten Bock wollte mit seinem Ausruf die „Vorgänger“ warnen, aber: „Das war nicht nötig, die Kugel läuft nicht weit“, merkte er gleich an. Eine Stärkung brauchte das Team, in dem auch Organisator Keibel mitlief: Heißer Punsch wurde ausgeteilt, bevor es wieder auf die Strecke ging. Auch die Kugeln wurden – genau wie die Spieler – gepflegt: „Wenn sie dreckig sind, werden sie mit einem Lappen sauber gewischt“, beschrieb Renate Hodan, die auch schon über jahrelange Erfahrung beim Boßeln verfügt und – genau wie die anderen – auch 2020 wieder dabeisein will. 

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Von Sorka Eixmann

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