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Rendsburg Die L-49-Ampeln kommen im Herbst
Lokales Rendsburg Die L-49-Ampeln kommen im Herbst
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06:00 10.07.2019
Von Frank Scheer
Der Moorweg wird 2019 nicht saniert - die Ampeln werden aber im Herbst installiert. Quelle: Frank Scheer
Bordesholm

Mehrere Jahre lang kämpften die Bordesholmer für die Ampeln an der Moorwegkreuzung am ökologischen Gewerbegebiet, die Verkehrsteilnehmer wegen der Unübersichtlichkeit als gefährlich einstufen. Der LBV zögerte mit der Zustimmung lange, weil aus seiner Sicht die für eine Ampel notwendigen Verkehrszahlen nicht erreicht wurden. Und: Ein Unfallschwerpunkt im Kreis Rendsburg-Eckernförde ist dieser Knotenpunkt trotz diverser Crashs nie gewesen. Beim „Reesdorfer Kreuz“ am Reesdorfer Weg und an der Kreisstraße 15, wo mittlerweile auch das neue interkommunale Gewerbegebiet von Bordesholm und Brügge entstanden ist, hat es in den vergangenen 20 Jahren dagegen schwere Unfälle gegeben.

Am Moorweg ist auch an Fußgänger gedacht

Im Herbst 2018 hatte der LBV für beide Maßnahmen, die auf Kosten von einer Millionen Euro geschätzt wurden, grünes Licht gegeben – doch lange hörte man nichts mehr. Im letzten Amtsausschuss fragten daher auch einige Bürgermeister nach. „Das Ganze wird im Herbst gebaut“, teilte LBV-Pressesprecherin Dagmar Barkmann mit. Die Ausschreibung erfolgt jetzt. Die genauen Kosten werden Ende August feststehen. Die Installation soll dann zeitgleich an beiden Kreuzungen erfolgen. Im Bereich Moorweg ist eine Schaltung für Fußgänger zum Öko-Gewerbegebiet vorgesehen.

Moorweg selbst wird erst 2020 saniert

In puncto Moorwegsanierung passiert in Bordesholm dagegen in diesem Jahr nichts. Die Faktenlage: Die Gemeinde Bordesholm hat einen fertigen Entwurf für eine Sanierung, die rund 1,5 bis 1,6 Millionen Euro kosten würde. Dafür würde man liebend gerne einen Zuschuss von bis zu 800.000 Euro bekommen. Das Land stuft aber offenbar die Pläne nur als „eine Unterhaltungsmaßnahme“ ein, die kaum Verbesserungen bringt. Für einen Vollausbau, der 2,5 Millionen Euro kosten würde, ist offenbar ein Zuschuss drin.

Eine Förderung ist noch ungewiss

Knackpunkt ist offensichtlich auch der gestrichelte „Radstreifen“, den die Bordesholmer von der Holstenstraße kommend auf der rechten Seite in Richtung Moorweg unbedingt haben wollen. Die Zuschussgeber favorisieren dagegen einen beidseitigen Radweg auf der linken Seite in Richtung Moorweg. In der letzten Gemeindevertretung hat Bordesholm beschlossen, die Zuschussfähigkeit beider Varianten prüfen zu lassen. Und Gespräche mit dem LBV zu führen. „Ich sehe auch bei der 1,5 Millionen teuren Variante mit dem gestrichelten Radstreifen eine deutliche Verbesserung“, sagte Bürgermeister Roland Büssow.

13 Jahre ist es mittlerweile her, dass das erste Mal über die Sanierung des Moorwegs diskutiert wurde. 2006 wurden die Kosten auf 440.000 Euro geschätzt. 2008/2009 war die Maßnahme wegen eines „Sparpakets“ verschoben worden.

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