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Rendsburg Straßensanierung soll geprüft werden
Lokales Rendsburg Straßensanierung soll geprüft werden
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07:09 20.09.2017
Von Gunda Meyer
Nina Krüger (von links), Ralf Hoppe, Brigitte Oeltzen, Henrik Butenschön, Kai Wieben und Felix (9) sind sauer, dass sich nichts an der L125 tut. Quelle: Gunda Meyer
Bargstedt/Nortorf

Mit dem Regierungswechsel haben sich die Rahmenbedingungen geändert: 90 Millionen Euro pro Jahr will die neue Landesregierung für die Straßen im Land in die Hand nehmen. „Wir werden die Straßen, für die bislang keine Investitionen vorgesehen waren, neu auf den Prüfstand stellen“, erklärte Matthias Paraknewitz, Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr in Rendsburg. Bisher wurden die Landesstraßen nach Priorität in zwei Kategorien unterteilt. Für die einen wurden Gelder zur Reparatur in die Hand genommen, für die anderen – zu der auch die L125 zählt –reichten die zur Verfügung stehenden Mittel nicht aus.

Eine Entscheidung gibt es noch nicht

Nun werde diese Kategorisierung aufgelöst und die Straßen noch einmal geprüft, also auch die Verbindungsstrecke zwischen Nortorf und Bargstedt. „Für die L125 wurde noch keine Entscheidung getroffen“, macht Paraknewitz deutlich. Wann das passieren wird, könne er noch nicht sagen.

Paraknewitz machte deutlich, dass der Zustand der Straße schlecht ist: „Wenn es eine Sanierung geben sollte, kann diese nur von Grund auf geschehen, für eine Oberflächensanierung ist die Straße zu kaputt.“ In den Vorjahren wurden immer wieder Risse und Schlaglöcher geflickt. Eine größere Sanierung gab es schon seit Jahren nicht mehr.

Tempo 30 für alle

Solange auf dem Abschnitt keine Baumaßnahmen passieren, müsse die Straße durch Geschwindigkeitsbegrenzungen geschont werden, so Paraknewitz. Seit einigen Wochen wurde deshalb ein Teil des Abschnitts auf Tempo 30 für alle Autos reduziert. Zuvor galt die Einschränkung nur für Lkw.

„Das Gemeine daran ist, dass nur das Zusatzschild für Lkw unter den 30-Schildern weg genommen wurde und gleich in den ersten Tagen Blitzgeräte aufgestellt wurden“, beschwert sich Brigitte Oeltzen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nortorf fährt die Strecke jeden Tag mehrfach, denn sie wohnt direkt an der L125. Auch Nortorfs Bürgermeister Horst Krebs kritisiert das Vorgehen und kündigt an, weiter beim Kreis und Landtag für die Sanierung zu kämpfen.

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