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Rendsburg Flüster-Asphalt macht Autobahn 7 leiser
Lokales Rendsburg Flüster-Asphalt macht Autobahn 7 leiser
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16:10 03.10.2018
Von Beate König
Zehntausende von Autos fahren täglich auf der Autobahn 7 an Emkendorf vorbei. Quelle: Beate König
Emkendorf

Bürgermeister Jochen Runge war sehr erfreut über die Neuigkeit. Bislang hatte die Gemeinde den Lärmaktionsplan seit 2008 zweimal fortgeschrieben. Ihre Vorschläge, um Lärm zu reduzieren, wurden bislang nicht umgesetzt. Jetzt jedoch wurde ein Wunsch aufgenommen: „Ein Kompaktasphalt mit einer Oberflächenkorrektur von minus zwei Dezibel wird eingebaut“, erklärte Dagmar Barkmann vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr.

Im Gemeindegebiet von Emkendorf sind die Bahnstrecke Hamburg-Flensburg und die Autobahn 7 Lärmquellen. Die Gemeinde kann auf das Ausmaß des von dort ausgehenden Lärms keinen Einfluss nehmen, erklärte Bürgermeister Runge.

Jährlich mehr als sechs Millionen Kraftfahrzeuge

Auf der Autobahn, die 6,1 Kilometer durchs Gemeindegebiet führt, rollen jährlich mehr als sechs Millionen Kraftfahrzeuge. Um die Belastung für Anrainer an der A7 in Neumühlen und in Teilen des Neumühlener Wegs, des Tannenwegs, der Emkendorfer Straße, Zum Forellensee und Am Dreckmoor zu verringern, hat die Gemeinde schon 2008 Maßnahmen vorgeschlagen. Umgesetzt wird der Wunsch nach einer Lärmschutzmaßnahme erst jetzt. 

Langer Anlauf für die Umsetzung

Die Bahn hatte außerdem ein Planfeststellungsverfahren für eine Lärmschutzwand für die Schienen-Anrainer in Bokelholm in Aussicht gestellt. Konkret umgesetzt wurde jedoch noch keine Maßnahme.

Die Lärmkartierung von 2017 basiert auf Dezibel-Werten, die nicht an der Autobahn und an der Bahnstrecke bei Emkendorf gemessen wurden, berichtete der Bürgermeister. Die Lärmpegel wurden anhand von Fahrzeugmengen und Zugverkehr errechnet.

Lärmentwicklung wird alle fünf Jahre dokumentiert

Der Lärmaktionsplan, den das Landesamt für Landwirtschaft Umwelt und ländliche Räume (LLUR) in Auftrag gibt, basiert auf der 2002 von der Europäischen Union erlassenen Umgebungslärmrichtlinie. Zum ersten Mal gab es 2008 einen Lärmaktionsplan. Seitdem wird die Entwicklung des Lärms alle fünf Jahre in Karten dokumentiert.

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