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Rendsburg „Luna“ braucht alle zwei Stunden die Milchflasche
Lokales Rendsburg „Luna“ braucht alle zwei Stunden die Milchflasche
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00:00 20.05.2011
Felde

Der Alptraum von Hausbesitzern und Autofahrern hat in dem einsam gelegenen Haus in Neu Nordsee in Felde eine Chance zum Überleben bekommen.

„Lunas“ beide Geschwister hatten nicht so viel Glück. Sie starben, als sie vom Dach der Laube fielen und der Jack Russell gerade in der Nähe war. „Luna“ konnten Ingrid Wittorf und ihr Sohn Marc im letzten Moment retten. Doch was tun mit einem nur 80 Gramm schweren Marderbaby? Anruf im Tierheim. „Da sagten sie uns, dass wir Luna töten lassen sollten. Wildauffangstationen würden Marder nicht aufnehmen. Es gebe genug davon“, berichtet die ehemalige Kronshagenerin: „Dazu bin ich aber viel zu tierlieb. Ich bring doch auch keine Spatzen um, bloß weil die Dreck machen.“

Mit ihrem Sohn begann sie, im Internet nach Unterstützung zu googeln und kam rasch an die richtige Adresse: das Marderhilfsnetz. Dort fand sie Ernährungstipps und den Hinweis auf die notwendige Auswilderung. Im Alter von sieben bis acht Wochen sollten Marder nicht mehr allein sein. „Sie brauchen Kontakt und müssen den Kampf lernen“, weiß Wittorf. Deshalb soll „Luna“ in zwei Wochen ausgewildert werden. „Das Tier-, Natur- und Jugendzentrum in Kappeln will sie aufnehmen. Die haben schon zwei Marderbabys“, sagt Wittorf, die in den vergangenen Wochen als Ersatzmutter stark gefordert war. Damit „Luna“ überleben konnte, musste sie alle zwei Stunden mit Aufzugsmilch gefüttert werden.

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