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Rendsburg Der Neue sieht Entwicklungspotenzial
Lokales Rendsburg Der Neue sieht Entwicklungspotenzial
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20:01 27.11.2018
Von Wolfgang Mahnkopf
Heiko Müller: "Ich sehe die neue Tätigkeit als Herausforderung an." Quelle: Wolfgang Mahnkopf
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Rendsburg

Der 36-jährige Medienfachwirt soll den Verein zusammen mit der derzeit erkrankten Geschäftsführerin Monika Heise leiten. Beide sollen jeweils 20 Stunden wöchentlich tätig sein, teilte Vorsitzender Peter Raub mit.

Müller ist verheiratet, hat eine zweijährige Tochter und ist seit Mai CDU-Stadtvertreter in Büdelsdorf. Der Medienfachwirt hat zuletzt vier Jahre lang in einer Werbeagentur in Osterrönfeld gearbeitet. Die neue Aufgabe sieht er als Herausforderung an. „Tourismus in Mittelholstein, da steckt viel Entwicklungspotenzial drin.“ Priorität haben Kontaktgespräche mit Kommunen und Privatleuten, die dem Verein schon angehören, und das Werben um neue Mitglieder.

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Der neue Verein hat am 1. Oktober die Nachfolge des Vereins Tourismus Mittelholstein angetreten, der sich am gleichen Tag aus Gründen der Insolvenz aufgelöst hat. Nach Angaben von Raub ist die Existenz des neuen Vereins gesichert. „Personal und sächliche Mittel können aus den Mitgliedsbeiträgen bezahlt werden.“ Der Mitgliederversammlung soll am 6. Dezember der Entwurf eines Haushaltsplanes vorgelegt werden. Außerdem geht es dann in einem Workshop, zu dem Mitglieder und Interessierte eingeladen sind, um das Thema Strategieentwicklung.

Die Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg mit ihren 13 Kommunen, das Amt Bordesholm mit seinen 14 Gemeinden und zwölf Privatpersonen wie Hotels und Inhaber von Ferienwohnungen haben den Verein gegründet. Am Dienstagabend hat das Amt Molfsee mit seinen sechs Gemeinden und das Amt Nortorfer Land, dem 17 Gemeinden angehören, den Beitritt beschlossen, teilte Schatzmeisterin Meike Derner, auch Bürgermeisterin von Timmaspe, mit.

Mit den neun Gemeinden im Amtsbereich Mittelholstein sollen Beitrittsgespräche geführt werden. „Wir wollen mit neuen Marketingaktivitäten die ländlichen Bereiche fördern, beispielsweise neue Radwegestrecken ausarbeiten. Das habe ich mir auf die Fahnen geschrieben.“ Meike Derner teilte mit, dass Neumünster an gemeinsamen Messeauftritten sowie an der Freizeitkarte mit ihren Rad- und Wanderwegen und touristischen Adressen Interesse hat.

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