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Rendsburg Green Screen goes Sonderburg
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16:44 22.09.2014
Von Christoph Rohde
Die Sieger der 18 ausgezeichneten Filme posieren in Eckernförde für das Gruppenfoto. Quelle: crd
Eckernförde

Im Kulturzentrum Alsion im dänischen Sonderburg zeigte Green Screen jetzt preisgekrönte Filme. Gleichzeitig bahnen sich Kontakte im Umweltbereich zwischen Eckernförde und Sonderburg an.

 Mit 15 Vertretern von Förderverein und Büro sowie zwanzig ehrenamtlichen Helfern war das Festival vergangenen Freitag in Sonderburg präsent. Bereits am Vormittag hatte Festivalsprecher Michael van Bürk dort eine Schulveranstaltung mit dem preisgekrönten „Besten Film“ Pinguine hautnah organisiert. Rund 600 Schüler aus Sonderburg und Umgebung sahen den fesselnden Dokumentarstreifen im Konzertsaal des Alsion. Mit Erfolg: „Die Schüler waren begeistert, und wir mussten noch nicht einmal groß Reklame machen“, berichtet van Bürk. Schon jetzt steht fest: „Das werden wir nächstes Jahr fortsetzen“.

 Am Abend kamen noch einmal 300 Bürger aus der Kommune Sonderburg und sahen neben Pinguine hautnah auch den japanischen Unterwasserfilm Mysterious Circles. Auch hier traf Green Screen auf positive Resonanz. „Viele haben gesagt: Ihr müsst unbedingt wiederkommen“, so van Bürk. Förderverein und Festivalleitung wollen daran anknüpfen und das Engagement in Sonderburg ausbauen. Auch die Dänen signalisierten großes Interesse. „Dann sind wir ein internationales Festival, das in zwei Ländern präsentiert“, freut sich der Filmfest-Sprecher.

 Parallel zur Mission Green Screen hatten Sonderburgs Bürgermeister Erik Lauritzen und sein Eckernförder Amtskollege Jörg Sibbel ihre jeweiligen Städte vorgestellt. Das Sonderburger „Project Zero“ mit der Vision, die Kommune bis 2029 in eine CO2-neutrale Region zu verwandeln, traf ebenso auf Anklang bei den Eckernfördern wie die ökologische Stadtentwicklung Eckernfördes bei den Dänen. Beide Städte seien auf ihren jeweiligen Gebieten Vorreiter und könnten voneinander profitieren, sagt Michael Packschies, Green-Screen-Vorstandsmitglied und Leiter der städtischen Abteilung für Naturschutz und Landschaftsplanung. Eckernförde beispielsweise steigt gerade ein in ein Klimaschutzkonzept. Und Sonderburg hat noch Handlungsbedarf in ökologischer Siedlungsentwicklung.

 Nach Angaben von Bürgermeister Jörg Sibbel wurde bereits ein Gegenbesuch der Sonderburger vereinbart. „Beide Städte haben viele Gemeinsamkeiten, was Lage, Hafen und Potenziale angeht“, betont er. Jetzt bahnt sich eine Kooperation auf fachlicher Ebene im Umweltbereich an. Green Screen macht’s möglich – ein Festival, das mehr bewirkt, als „nur“ Filme auf der Leinwand zu zeigen.

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