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Rendsburg Krabben und Lachmöwen in der Wunderkiste
Lokales Rendsburg Krabben und Lachmöwen in der Wunderkiste
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17:15 20.03.2019
Ein Teil der "Lachmöwen" testet gerade die neuen Möbel im Speiseraum, mit dabei ist Erzieherin Daniela Walter. Quelle: Sorka Eixmann
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Rumohr

Skadi, Isabell und Alina sitzen gemütlich am kleinen, kindgerechten Tisch und essen. Die Zweijährigen gehören zur Krippengruppe des Gemeindekindergartens von Rumohr, sie sind die ersten, die in den Neubau gezogen sind. „Ich habe mir genau überlegen müssen, welche Gruppe wann umzieht“, erklärt Zimmermann mit einem Lachen. Zuerst sei die neunköpfige Krippengruppe – die Krabben – mit Sack und Pack in ihre neuen Räume gezogen.

„Heute ist die ITP-Gruppe dran, erst gehen die Kinder mit ihren Sachen aus dem Altbestand, dann wird das Spielzeug am Freitag folgen.“ Der Vorteil des Umzugs: „Wir nutzen den Umzug und inventarisieren gleich alles, was vorhanden ist“, betont Zimmermann. Auch ein wenig Aussortieren gehört dazu. „Wir packen auch gleich die Kisten, die auf dem Boden eingelagert werden mit Dingen, die nicht ständig in Gebrauch sind.“

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Schmutzschleuse wird kräftig genutzt

Der Windfang ist ebenfalls bereits fertiggestellt, die Schließanlage funktioniert auch schon. Das bedeutet: „Wer nach den Schließzeiten kommt, muss klingeln.“ Beim Rundgang fällt als erstes der sogenannte Schmutzraum auf. „Ob Schuhe, Jacken oder Hosen, alles, was draußen getragen wird, bleibt in dieser Schmutzschleuse“, sagt Zimmermann und deutet auf den sandigen Boden. Auch für Besucher gilt: Schuhe aus oder Überzieher an, Dreck soll es in der Kita nicht geben.

Dafür aber echte Wohlfühlatmosphäre für die rund 60 Kinder, die dort von insgesamt neun Erzieherinnen betreut werden. Daniela Walter ist nicht nur Erzieherin, sie ist für das gesunde Frühstück und für die Küche zuständig. Auch dort ist alles neu, ein Highlight ist der Konvektomat. „Unsere Küche ist wirklich ein Traum“, schwärmt auch die Kitaleiterin. 

Kinder der Lachmöwen-Gruppe nutzen den neuen Speiseraum

Die ersten Plätze im Speiseraum werden von einigen Kinder der Lachmöwen-Gruppe besetzt. Paul Jona ist sechs Jahre alt, ihm gefällt, dass „alles so sauber ist“. Der sechsjährige Arthur freut sich ebenfalls über die neuen Räume, das Spielzeug und die Wärme.

Nicht nur an die Kinder wurde gedacht, der Neubau hält auch für das Personal einen Raum vor. „Dort können die Mitarbeiter abschalten, durchatmen. Auch das ist wichtig.“ Auffällig ist die Farbgebung der Räume, „Wir sind eine Dorfkita und das findet sich in den Farben wieder. Grün wie die Wiesen, Gelb wie das Korn, das war uns wichtig.“ Mit einer Spendenaktion versucht Claudia Zimmermann, Mittel für ein Gemälde, auf dem alles drauf ist, was Rumohr ausmacht, zu sammeln. „Wer spenden möchte, darf sich gern bei uns melden.“

Offiziell wird die Kita am Freitag, 29. März, ab 13 Uhr eröffnet.

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Von Sorka Eixmann

Hans-Jürgen Jensen 20.03.2019
Beate König 20.03.2019