Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Rendsburg Neubau der Rendsburger Schwebefähre kommt voran
Lokales Rendsburg Neubau der Rendsburger Schwebefähre kommt voran
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:14 13.04.2019
Zwei Tonnen wiegt dieser Schienenträger für die Rendsburger Schwebefähre. Ein Schwerlastkran hebt ihn auf die Eisenbahnhochbrücke Quelle: Hans-Jürgen Jensen
Rendsburg/Kiel

Die Detailplanungen würden dem WSA aktuell zur Freigabe vorgelegt. Mitte des Jahres soll dann am Hauptsitz der Firma Hermann GmbH Maschinenbautechnologie in Weiden in der Oberpfalz mit dem Bau der neuen Schwebefähre begonnen werden.

Dort werden die Segmente so weit vorgefertigt, dass sie auf Lastwagen zum Standort in Bremen gebracht werden können. Der WSA-Sprecher rechnet damit, dass dies im Spätsommer oder Herbst soweit sein wird.

In Bremen wird die Schwebefähre dann komplett zusammengesetzt und mit Hilfe eines Schwimmpontons nach Rendsburg gebracht. Die elf Millionen teure Fähre soll dem Erscheinungsbild ihrer Vorgängerin entsprechen.

Schienen werden erneuert

Parallel zum Neubau werden die Schienen der Schwebefähre erneuert. Die hierfür angesetzten Kosten von 5,5 Millionen Euro umfassen auch die 36 Schienenträger und die Konsolen, mit denen diese am Haupttragwerk der Brücke befestigt sind. Die Arbeiten sollen mit der Inbetriebnahme der neuen Schwebefähre 2020 abgeschlossen sein.

Die an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke hängende alte Schwebefähre war am 8. Januar 2016 mit einem Motorschiff kollidiert. Das unter Denkmalschutz stehende historische Verkehrsmittel wurde laut Wasser- und Schifffahrtsamt zuvor täglich von durchschnittlich 350 Fahrzeugen sowie 1700 Fußgängern und Radfahrern genutzt.

Eine von weltweit acht Schwebefähren

Sie ist eine von weltweit noch acht Schwebefähren. Die alte Schwebefähre wird in Abstimmung mit dem Denkmalschutz auf dem WSA-Bauhof in Rendsburg verwahrt.

Mehr zum Thema: 

RND/dpa

Kommentare 0 Nutzungsbedingungen
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Rendsburg Mietvertrag läuft aus - Neubau für Flüchtlinge geplant

Rund 455000 Euro gibt das Amt Achterwehr jährlich für die Flüchtlingsunterbringung aus. Knapp die Hälfte der Kosten verursacht alleine der Falkenhof in Brux, den man zu Hochzeiten teuer gemietet hat. Zum 31. Januar 2020 läuft der Vertrag aus. Jetzt wird nach Alternativen für die 30 Bewohner gesucht.

Sven Janssen 13.04.2019

Als Rashed Asaed in die Kita-Gruppe kommt, laufen ihm zwei Kinder entgegen, umschlingen seine Beine und rufen „Rashed, Rashed!“. Sie begrüßen ihn, als hätten sie ihn lange nicht gesehen, dabei war er nur eine halbe Stunde fort. Der Flüchtling macht in der Kita ein Freiwilliges Soziales Jahr.

12.04.2019

„Wer nicht hüpft, der ist für Kohle!“ skandierten am Freitag in Rendsburgs Innenstadt mehr als 150 Schüler aus der Region Rendsburg. Sie traten bei der „Fridays for Future“-Demonstration in den Ferien den Beweis an: Der Kampf für den Klimaschutz geht weiter, auch ohne Schule zu schwänzen.

Beate König 12.04.2019