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Rendsburg Neue Eichen für die Friedhofsallee
Lokales Rendsburg Neue Eichen für die Friedhofsallee
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17:32 20.02.2019
Die neuen Säuleneichen wurden von Thies Ehrenberg (links) und Peter Godt in der Allee zur Trauerhalle gepflanzt. Quelle: Beate König
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Nortorf

Bei einer Sichtkontrolle stellte die mit der Baumpflege beauftragten Fachfirma Mertens fest, dass die rund 15 Meter hohen alten Eichen am Hauptverkehrsweg des Friedhofs zu viel Totholz bildeten. Die Stämme waren von Pilzen befallen. Die Gefahr, dass Äste abbrechen und auf die Allee zur Trauerhalle fallen, war zu groß geworden.

Nicht alle kanadischen Eichen wurden abgeholzt: Am Eingang Ecke Jahnstraße und Jungfernstieg recken zwei Exemplare ihr Äste weiterhin gen Himmel. „Sie sind gesund“, berichtete die Friedhofsverwalterin.

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Zentnerschwere Wurzelballen

2018 waren die Alleebäume gefällt worden. Im November war als Ersatz sechs Bäume gesetzt.
Am vergangenen Mittwoch hatte die Friedhofsverwalterin mit den Friedhofsgärtnern Peter Godt und Thies Ehrenberg den Boden für zweite Reihe Eichen bereitet. Per Gabelstapler wurden die sechs Stämme mit den zentnerschweren Wurzelballen von der Transporterpritsche in die Pflanzlöcher gehoben.

In den 1,40 mal 1,20 Meter groß und 60 Zentimeter tief ausgebaggerten Löchern wurden die rund 3,50 hohen Bäume mit Bodenankern gesichert. Ein Dreibock aus Holzbrettern, die um den Stamm und auf den Wurzelballen gelegt wurden, wurde mit Krampen und Stahlseilen im Boden fixiert.

Anker sind stolpersicher

Die Anker-Konstruktion ist unter Torf und Mutterboden unsichtbar und stolpersicher versenkt. „So sparen wird uns die Sicherungspfähle“, erklärte Tamara Küchenmeister.
„Quercus robur fastigiata“ heißen die Säuleneichen, die Tamara Küchemeister auswählte, weil diese Baumart deutlich weniger Totholz produziert und leichter zu pflegen ist. In den nächsten drei bis vier Jahren sollen die Stämme eingewurzelt sein.

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Von König Beate

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