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Rendsburg "Grundschule an den Eichen" fast perfekt
Lokales Rendsburg "Grundschule an den Eichen" fast perfekt
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18:40 20.03.2019
Von Sven Janssen
„Grundschule an den Eichen“ soll nach dem Beschluss der Mehrheit aus CDU und Grünen in der Gemeindevertretung die neue Kronshagener Grundschule heißen.
Kronshagen

„Wir hatten schon im Schulausschuss Bedenken wegen des Zeitplans geäußert und müssen feststellen, das es berechtigt war“, sagte Johannes Reimann (SPD). Der Vorschlag „Grundschule an den Eichen“ beschäftige die Bürger und sorge für Fragen. Zum einen sei den Menschen nicht klar, wo es an der Grundschule Eichen gebe.

Zum anderen sei mehrmals die Frage gestellt worden, ob die Rechtschreibung stimme und das Wort „an“ im Namen nicht groß geschrieben werden müsste. Reimann kritisierte auch, dass den Gemeindevertretern nicht, wie im Schulausschuss vereinbart, alle Namensvorschläge bekannt gemacht wurden. „Die SPD sieht Diskussionsbedarf, deshalb sollte das Thema in den Schulausschuss verwiesen werden“, beantragte er.

Kein weiterer Diskussionsbedarf?

„Es hingen alle Vorschläge in der Schule aus, und die Schulkonferenz hat entschieden, wie der Name sein soll“, sagte Jana Mohr (CDU). Weiteren Diskussionsbedarf sehe sie nicht. „Die Schulkonferenz schlägt nur einen Namen vor, über den der Schulträger, also die Gemeinde, entscheidet“, korrigierte Reimann. Das bestätigte auch Thomas Kahle (CDU). „Der Weg für die Namensfindung war abgesprochen, und es war abgestimmt, dass wir dem Vorschlag folgen, wenn nicht etwas Gravierendes dagegen spricht.“

„An unserer Schule gibt es Eichen, wir harken ständig das Laub zusammen“, sagte Schulleiterin Sabine Ballmeier. Die Bäume würden rund um den alten Sportplatz stehen. Alle drei Vorschläge, über die die Schulkonferenz beraten habe, seien vor der Sitzung von ihr an die Verwaltung weitergeleitet worden.

„Ich erwarte von der Verwaltung, dass wir informiert werden. Das ist hier wieder nicht passiert“, sagte Robert Schall (SPD). „Ich bin es leid, dass die CDU Entscheidungen durch die Ausschüsse prügelt, mir geht Klarheit vor Schnelligkeit.“ Die CDU habe nichts durchgepeitscht, sondern gezeigt, dass demokratische Entscheidungen auch unter Zeitdruck erfolgen können, hielt Andrea Linfoot (CDU) dem entgegen.

Mehrheit lehnte Vertagung ab

Jana Neiser (UKW) rügte den „nur scheinbar mehrstufigen Abstimmungsprozess in der Schule“. Durch den Ablauf sei von vornherein berechenbar gewesen, dass die drei Lehrervorschläge am Ende in der Schulkonferenz übrig blieben. Sie habe schon von Schülern gehört, dass die Stimmung nicht so positiv sei. Eine Vertagung zur Klärung sei deshalb wünschenswert. Die lehnte die Mehrheit von Grünen und CDU gegen die Stimmen von UKW und SPD jedoch ab.

Mit einer Gegenstimme von Neiser und den Enthaltungen von SPD und UKW wurde der neue Name beschlossen. Jetzt muss das Ministerium noch zustimmen, damit beim Sommerfest am 14. Juni die Schule getauft werden kann.

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