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Rendsburg Bredenbeker Feuerwehr steht Spalier
Lokales Rendsburg Bredenbeker Feuerwehr steht Spalier
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17:00 05.06.2019
Von Sven Janssen
Mit Wasserfontänen, Bengalos und einem Spalier begrüßten die Bredenbeker Kameraden das neue Löschfahrzeug. Quelle: Sven Janssen
Bredenbek

Um 20.26 Uhr bog das neue Löschfahrzeug am Dienstag in die von Feuerwehrmännern gesäumte Rendsburger Landstraße ein. Die Überraschung war gelungen. Außer dem Wehrführer, der mit sieben Kameraden, darunter auch Bürgermeister Thorsten Schwanebeck (FWB), das Fahrzeug in Süddeutschland abgeholt hatte, wusste niemand davon.

Jetzt beginnt die Ausbildung

Zwölf Stunden hatte die Fahrt aus Giengen gedauert. Noch beim Hersteller Ziegler lernten die acht Feuerwehrleute das neue Fahrzeug kennen, das das deutlich kleinere 26 Jahre alte LF 8/6 ablöst. Sie sollen in den nächsten Monaten die insgesamt 41 Aktiven der Wehr im Umgang mit dem 16-Tonner schulen.

2400 Liter Löschwasser hat das LF 20 an Bord. In gut einer Minute können die starken Pumpen den Tank leeren. Einen Lichtmast und 440 Meter Schlauch gehören ebenso zur Ausrüstung, wie eine Tragkraftspritze und Material zur Absicherung der Einsatzorte.

Moderne Ausstattung spart Zeit

„Wir sind echt glücklich, so ein Fahrzeug zu haben“, sagte Wehrführer Ralf Petersen. Im Mannschaftsraum können sieben Feuerwehrleute mitfahren. Es ist während der Fahrt genügend Platz, um eines der vier Atemschutzgeräte anzulegen. „Das spart im Einsatz wertvolle Zeit“, so Petersen.

„Vier Jahre hat es gedauert, bis das Fahrzeug endlich hier ist“, sagte der Bürgermeister. 326.000 Euro habe die Gemeinde investiert, 30 Prozent bekäme man voraussichtlich durch Fördermittel zurück. Wie groß das Fahrzeug tatsächlich ist, wurde vielen erst bewusst, nachdem es neben dem alten LF 8 stand. „Gerade 15 Zentimeter Luft bleiben zur Decke, wenn wir es in die Halle fahren“, so Schwanebeck, auch an den Seiten sei nicht viel Platz.

Das Feuerwehrgerätehaus ist zu klein

Dass das keine Dauerlösung sei, sei allen klar, so Schwanebeck, deshalb diskutiere man derzeit auch verschiedene Lösungen in den Ausschüssen. Noch sei aber nicht entschieden, ob das alte Feuerwehrgerätehaus erweitert werde oder ob ein Neubau das Platzproblem lösen soll.

Auch die Zukunft des alten LF 8/8 ist ungewiss. Im April hatte der Finanzausschuss empfohlen, das Löschfahrzeug zu behalten und in einer Halle unterzustellen, bis es vielleicht gebraucht werde. Jetzt ist auch eine Weitergabe an Groß Vollstedt im Gespräch. Die Wehr war am 10. Mai mit ihrem baugleichen LF 8/6 gegen einen Baum gefahren und umgekippt, das Fahrzeug war danach nicht mehr nutzbar.

„Dort sucht man händeringend nach Ersatz, weil so schnell kein neues Fahrzeug beschafft werden kann“, sagte Schwanebeck. Hier könne Bredenbek mit seinem alten Fahrzeug schnell aushelfen. „Wir werden darüber jetzt kurzfristig sprechen“, sagte der Bürgermeister. Schließlich sei es wichtig, dass alle Wehren einsatzbereit seien. Sowohl ein Verkauf an die Wehr als auch eine Vermietung müssten jetzt geprüft werden.

Krummwisch hat den Brandschutz übernommen

Bis Freitag soll das neue Löschfahrzeug in Bredenbek beladen sein. „Nach der Abnahme beim Kreis am Freitag wird es dann offiziell in Dienst gestellt“, sagte der Wehrführer. Da bis dahin kein Einsatzfahrzeug zur Verfügung stehe, habe die Freiwillige Feuerwehr Krummwisch den Brandschutz übernommen.

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