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Rendsburg Runder Tisch soll Anwohner einbinden
Lokales Rendsburg Runder Tisch soll Anwohner einbinden
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07:00 24.03.2018
Die Fläche gegenüber dem Restaurant Catharinenberg  - Hamburger Chaussee/Eiderwiesenweg - soll bebaut werden. Quelle: Sven Janssen
Molfsee

Fest steht: Die Fläche gegenüber dem Restaurant Catharinenberg soll bebaut werden. 2017 hatte die Gemeindevertretung dafür votiert, aus dem Mischgebiet ein reines Wohngebiet zu machen. Das Problem der Anwohner: „Damals standen 40 Wohneinheiten zur Debatte, darunter waren Einfamilienhäuser“, erklärte Gerd Haase während der Einwohnerfragestunde.

„Doch nun stehen dort im Plan acht mehrgeschossige Bauten mit 70 Wohneinheiten. Das ist doch völlig überdimensioniert für die Fläche“, kritisierte der Anwohner aus dem Bereich Stuthagen.

Der Vorwurf: Bauten passen nicht in den dörflichen Charakter

Mit der Kritik war er nicht allein, rund 30 Anwohner aus den Straßen Stuthagen und Eiderwiesenweg hatten sich im Sitzungssaal niedergelassen. Auch Charlotte Lentz meldete sich zur Wort: „Wenn direkt an der Grundstücksgrenze eine Geschossbau entsteht, wird bei uns auf der Terrasse keine Sonne mehr scheinen. Solche Bauten passen doch nicht in den dörflichen Charakter. Auch die Verkehrsinfrastruktur macht mir Angst“, sagte sie.

Nach Ostern werden die Pläne ausgelegt

Bauausschussvorsitzender Hans Cordts (CDU) nahm die Bedenken ernst: „Es ist der richtige Zeitpunkt, um ihre Bedenken zu äußern. Das sollte sie in schriftlicher Form machen“, riet er. Der Grund: Nach Ostern werden die Pläne öffentlich ausgelegt, dann dürfen Anregungen, Kritik und auch Bedenken geäußert werden. „Danach werden die Punkte zusammengefasst und der Bauausschuss trifft seine Entscheidung zur Abwägung von Pro und Kontra. Mit ihrer Kritik beschäftigen wir uns, wir nehmen sie Ernst.“

Nicht nur die CDU versprach, die Anwohner und ihre Sorgen zu berücksichtigen. Auch Jürgen Blucha (SPD) betonte: „Wir suchen das Gespräch mit ihnen.“ Parteikollege Thiemo Lüeße erklärte: „Dass sich dort etwas entwickelt, ist klar. Bitte bringen sie sich schriftlich ein, wir als SPD können uns gut vorstellen, vor Ort eine Infoveranstaltung zu organisieren.“

Runder Tisch mit allen Beteiligten

FDP-Sprecherin Cornelia Conrad ging noch einen Schritt weiter: Sie votierte mit Nein bei der Abstimmung zum Entwurfs- und Auslegungsbeschluss. „Ich habe zwar im Bauausschuss noch zugestimmt, bin aber davon ausgegangen, dass die Anlieger eingebunden waren. Heute erfahre ich, dass dem nicht so ist, daher werde ich heute nicht mehr dafür stimmen“, erklärte sie.

Den Vorschlag von Thiemo Lüeße nahm Cordts auf und erweiterte ihn: „Wir bilden einen Runden Tisch mit Vertretern der betroffenen Bürger, der Verwaltung, dem Investor und der Politik. Wir sollten miteinander sprechen, nicht übereinander“, so sein Vorschlag. Der kam gut an, auch Bürgermeisterin Ute Hauschild erklärte: „Ab heute werden die Bürger eingebunden.“

Von Sorka Eixmann

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