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Rendsburg Verdienste von Jung und Alt gewürdigt
Lokales Rendsburg Verdienste von Jung und Alt gewürdigt
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15:55 11.01.2017
Von Gunda Meyer
Hans Valdorf (79, von links) ist Träger der Ehrennadel und für die Jugendfeuerwehr Rendsburg nahmen Jugendgruppenleiterin Rianne Forthmann (16) und Jugendfeuerwehrwartin Linda Dähne (30) den Bürgerpreis entgegen. Quelle: Gunda Meyer
Rendsburg

Ganz schön aufgeregt waren die 32 Mitgieder der Jugendfeuerwehr, als sie von Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz auf die Bühne gebeten wurden und für ihren ehrenamtlichen Einsatz den Bürgerpreis entgegen nehmen durften. „Das ist eine tolle Anerkennung für unsere Arbeit“, sagte Jugendfeuerwehrwartin Linda Dähne.

Die Mischung aus feuerwehrtechnischer Ausbildung und Ausflügen mache die Jugendwehr zu einer starken Gemeinschaft. Nachwuchssorgen gibt es hier nicht. „Besonders freut mich, dass 50 Prozent der Jugendfeuerwehr weiblich ist“, so Dähne. Sie führt das auf die gute Mund-zu-Mund-Propaganda zurück. Jugendliche könnten alles machen, vom Umgang mit Feuerwehrmaterial bis hin zum Löschen von kleineren Bränden.

Die zweite Auszeichnung ging an Hans Valdorf. Einer der „Väter der Ehrennadel“, wie Stadtpräsidentin Wiemer-Hinz ihn bezeichnete, bekam nun selbst diese goldene Anstecknadel für seine ehrenamtlichen Verdienste.

Der 79-Jährige war 2006 Mitbegründer der Bürgerstiftung Region Rendsburg und ist seitdem auch deren Vorsitzender. Die Stiftung unterstützt gemeinnützige Initiativen. „Mir war es immer wichtig, das Kapital der Stiftung zu erhöhen, damit wir mehr ausgeben können“, erklärte Valdorf. Das ist ihm zweifellos gelungen: „Sie haben das Kapital seit der Gründung auf 1,2 Millionen verdreifacht“, sagte Wiemer-Hinz in ihrer Laudatio. Außerdem knüpfte er mit Sportvereinen und anderen Institutionen schon vor der offiziellen Städtepartnerschaft 1990 mit der brandenburgischem Stadt Rathenow Kontakte.

Aber auch kommunalpolitisch hat sich Valdorf lange engagiert: „Ich war 22 Jahre aktiv, vor allem im Finanz- und Sozialausschuss und im Senat, aber auch als Fraktionsvorsitzender der CDU“, sagte der Ehrennadelträger.

Zu einem politischen Rundumschlag setzte auch Bürgermeister Gilgenast bei seiner rund 30 minütigen Begrüßung an. Mit Blick auf die Verzögerungen bei der Kanaltunnelsanierung und dem Neubau der Schwebefähre forderte er, „dass sowas nicht bei der Rader Hochbrücke passieren darf“. Die Stadt komme trotz vieler Behinderungen aber in anderen Bereichen wie dem Obereiderhafen gut voran.

Auch die Kooperationen mit Dänemark sollen ausgeweitet werden bei Überlegungen zum Obereiderprojekt oder der Neuausrichtung des Stadtmuseums.„Zu einer attraktiven Stadt gehört auch ein ausreichendes Angebot an Krippenplätzen“, betonte Gilgenast. Der Kinderplatzbedarf solle dabei mithilfe von freien Trägern erfüllt werden.

„Nimm doch gleich noch ein Stück Kuchen, du fette Sau!“ Harte Worte, die ins Mark treffen. Bis vor eineinhalb Jahren waren sie Alltagsbegleiter für Carina Beth. Sie wog damals 160 Kilo bei 1,85 Metern Körpergröße. Mithilfe ihrer Adipositas-Selbsthilfegruppe in Rendsburg besiegte sie ihr Übergewicht.

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