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Rendsburg NordArt: Neuer Rekord
Lokales Rendsburg NordArt: Neuer Rekord
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14:41 06.02.2013
Mit diesem Plakat werben die Veranstalter für die NordArt 2013. Quelle: Inga Aru
Büdelsdorf

Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen bilden dieses Jahr den Länderschwerpunkt der NordArt, kündigt Gramm an. Künstlern aus diesen Ländern werde die Ausstellung einen eigenen Pavillon in der Halle der ehemaligen Carlshütte widmen.

Aus rund 80 Ländern haben sich die Künstler gemeldet. Die Bewerbungen „trudeln seit Dezember ein“, sagt Gramm. Die Interessenten beschreiben ihre Werke in Briefen und E-Mails mit Katalogen und ausgefüllten Fragebögen. „Es sind schon spannende Sache dabei“, versichert der NordArt-Leiter. Großformatige Bilder oder mächtige Skulpturen beispielsweise. Details will er nicht vor der Entscheidung der Jury nennen.

Die Bewerber kämen insbesondere aus Europa, „von Spanien bis Russland“, Nordamerika, China aber auch aus Australien, Südafrika oder Israel. In den letzten Jahre habe es „eine sagenhafte Steigerung“ der Bewerberzahl gegeben. Das weltweite Interesse begründet Gramm mit der Mundpropaganda der Aussteller aus den vergangenen Jahren. „Die Künstler tragen den Ruf ja immer weiter.“ Die große Zahl der Bewerber sei inzwischen „kaum zu bewältigen“, sagt Gramm. „Aber wir sind ja trainiert.“ Es ist die 15. NordArt.

Die NordArt gilt inzwischen als Dokumenta des Nordens und ist nach Angaben ihrer Veranstalter Europas größte jährlich wiederkehrende Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die Werke der NordArt 2913 werden vom 8. Juni bis 6. Oktober zu sehen sein. Zur Ausstellungsfläche gehören die alten 22000 Quadratmeter großen Gießhallen der ehemaligen Carlshütte, ein 80000 Quadratmeter großer Skulpturenpark, eine angrenzende Wagenremise sowie öffentliche Plätze der Stadt Büdelsdorf.