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Rendsburg Nordart mit neuem Rekord
Lokales Rendsburg Nordart mit neuem Rekord
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00:17 13.02.2014
Von Hans-Jürgen Jensen
Wolfgang Gramm bereitet die Nordart vor. In der großen Halle der Carlshütte steht derzeit nur ein Birkenwald, der auf den Rußland-Schwerpunkt der Ausstellung hinweist . Quelle: Wohlfromm
Büdelsdorf

„Die Nordart hat international einen guten Namen“, sagte Wolfgang Gramm am Montag. Ihr Ruf geht „immer mehr rund um die Welt“. Gramm ist Künstler und Geschäftsführer der Büdelsdorfer Ausstellung. Die Nordart hat mittlerweile in Fachkreisen den Ruf einer Documenta des Nordens.

2957 Künstler haben sich beworben, sagt Gramm. Das ist ein neuer Rekord. Im Vorjahr hatten sich knapp 2500 Maler, Bildhauer, Fotografen, Video- und Installationskünstler gemeldet. Schon das war ein Rekord gewesen. Aktuell liegen der Nordart nach Gramms Worten Meldungen aus 101 Ländern vor, im vergangenen Jahr kamen die Bewerbungen aus 93 Ländern. Erstmals haben sich diesmal nach Gramms Worten Künstler aus Ghana und Mosambik beworben.

Am vorvergangenen Wochenende hatte sich die Jury mit einer Flut von Malerei beschäftigt. Dabei war es bis ins Detail von Transportfragen gegangen: „Wie kommt ein Zehn-Meter-Bild aus Moskau hierher.“ Am vergangenen Wochenende sichtete das Gremium dann Videos, Installationen und Fotos. Nächstes Wochenende lautet das Thema Bildhauerei.

Die 16. Nordart wird in der Zeit vom 14. Juni bis 12. Oktober voraussichtlich 220 Künstler mit 1000 Werken in der großen Halle der ehemaligen Carlshütte, einem angrenzenden Skulpturenpark, der benachbarten Wagenremise und auf öffentlichen Plätzen der Stadt Büdelsdorf präsentieren, kündigt Gramm an. „Es sind bestimmt spannende Arbeiten dazwischen.“

Schwerpunkt der Ausstellung wird 2014 Russland. „Wir werden noch nach Moskau und St. Petersburg fahren“, kündigt Gramm an – um eine Auswahl von Werken zu treffen.