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Rendsburg Bei der 125. Blutspende gab's Suppe
Lokales Rendsburg Bei der 125. Blutspende gab's Suppe
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18:50 23.12.2018
Von Beate König
Entspannt bei der 125. Blutspende: Peter Andres (57, von rechts) mit Christiane Crhistiansen-Meisner, Tim Habich und Kinderkankenschwester Katrin Lakeit bei der DRK-Blutspende in der Gemeinschaftsschule in Nortorf.. Quelle: Beate König
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Nortorf

„Das war ein Wunsch der Ehrenamtlichen für den Spendetermin kurz vor Weihnachten,“ erläuterte Habich. Die ehrenamtlichen Helfer aus dem DRK-Ortsverband Nortorf sparten sich im Weihnachtsgetümmel die Zeit fürs Einkaufen der Lebensmittel, die sonst während der vier Stunden langen Blutspende-Zeit in zwei Schichten in der Küche der Schule zu frischen Schnittchen und Salaten verarbeitet werden.
Nortorf zählt mit rund 120 Blut-Spenden pro Termin und 250 Stammspendern zu den Spende-stärksten Ortsverbänden beim Deutschen Roten Kreuz. Im Schnitt zählt der Blutspendedienst Nord-Ost bei den jährlich 1650 Spendeterminen in Schleswig-Holstein lediglich 70 Spender pro Termin, berichtete Habich.
Das Transfusionsgesetz verbiete, Spenden außerhalb von Deutschland zu verwenden. „Das DRK arbeitet nach einem Regionalprinzip.“ Die Konserven blieben in Schleswig-Holstein und in Hamburg, lediglich bei Notfällen würden sie bis nach Berlin verschickt.
Blutkörperchen und Blutplasma im Lebenssaft werden nach dem Spenden getrennt. Frische Blutspenden werden täglich gebraucht. „Thrombozyten, die weißen Blutkörperchen, halten nur vier Tage,“ erklärte Habich.
Auch deshalb wurde kurz vor dem Jahreswechsel in Gnutz ein Blutspendetermin geplant.
Gnutz, DRK-Blutspendeaktion, Sonntag, 30. Dezember, 11 bis 15 Uhr, Grundschule, Dorfstraße 26.

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